Rheinland-Pfalz: Importierte Kriminalität unverkennbar – AfD analysiert neue Polizeistatistik 2016

Am Montag stellte Roger Lewentz (SPD), Innenminister des Bundeslandes Rheinland-Pfalz die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) für 2016 vor. Dies nahm der polizeipolitische Sprecher des dortigen Landesverbandes der AfD, Heribert Friedmann, zum Anlass, näher hinzuschauen. Es zeichnete sich ein Trend ab, der auch schon aus den neuen Zahlen aus Bayern und Baden-Württemberg erkennbar ist.

Der SPD-Innenminister des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, stellte am Montag die neue Kriminalitätsstatistik des Landes aus 2016 vor.

Der polizeipolitische Sprecher der rheinland-pfälzischen Landes-AfD, Heribert Friedmann, beschäftigte sich mit den statistischen Zahlen der Polizeibehörden und sagte zusammenfassend:

Die jüngsten Messerattacken in Frankenthal und Konz sind nur die Spitze des Eisbergs importierter Gewaltkriminalität.“

(Heribert Friedmann, AfD, polizeipolitischer Sprecher im Landesverband)

Dies zeige, laut Friedmann, die am Montag von Innenminister Lewentz vorgestellte Kriminalstatistik des Jahres 2016, wie der  „LandesPresseDienst“ berichtet.

Gewalt und Kindesmissbrauch dramatisch gestiegen

Besonders auffällig waren die enormen Zuwächse bei den Straftaten gegen Leib und Leben, die sexuelle Selbstbestimmung, den Rohheitsdelikten und die persönliche Freiheit, die von Zuwanderern begangen wurden.

(Heribert Friedmann, AfD-Landesverband RLP)

Die Zahl dieser Delikte habe sich um mehr als 100 Prozent erhöht, bei den „Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern sogar um 350 Prozent“.

Zuwanderer bei Tötungsdelikten ganz vorn

Gerade bei schweren Straftaten seien Zuwanderer im Fokus.

Auffällig ist besonders ihr weit überproportionaler Anteil an den Tötungsdelikten, an Vergewaltigung und sexueller Nötigung.“

(Friedmann, AfD)

„Diese Zahlen zeigen eindeutig, dass die unkontrollierte Einwanderung eben auch zu den ‚kriminalitätsfördernden Rahmenbedingungen‘ gehört, mit denen der Innenminister die Zuwandererkriminalität zu beschönigen versucht“, so Friedmann. Die AfD-Fraktion werde die heute veröffentlichten Zahlen analysieren und die Auffälligkeiten im Sinne der Bürger weiter aufklären.

Bayern/Ba-Wü: Crime-Anstieg durch Zuwanderer

Wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in der neuen Polizeistatistik für 2016 veröffentlichte, stieg die Anzahl der kriminellen Asylbewerber um 57,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Demnach ist fast jeder Zehnte Tatverdächtige in Bayern ein Einwanderer. Die Hitparade der Kriminellen führen die Syrer an, gefolgt von Afghanen und Irakern, noch vor den Kriminellen aus Nigeria.

Kurzum:

Der Anstieg der Kriminalität in Bayern im Jahr 2016 ist im Ergebnis ganz überwiegend ausländischen Tatverdächtigen, darunter insbesondere Zuwanderern, zuzuschreiben.“

(Joachim Herrmann, CSU, Innenminister in Bayern)

Auch in Baden-Württemberg hob sich die Tätergruppe der Syrer deutlich hervor. Deren Zahl verdreifachte sich gegenüber 2015. Auf Platz Zwei liegen die Täter aus Gambia, noch vor den Afghanen. Rückgängig waren hingegen die durch Kosovaren und Serben begangenen Straftaten, da in diese Länder verstärkt abgeschoben wurde.

Größere Sorgen bereiten uns aber die Körperverletzungsdelikte, also die Gewaltanwendung durch Asylbewerber.“

(Michelfelder, LKA-Chef BW)

Hier verzeichnete die Polizei Baden-Württemberg einen Anstieg um sage und schreibe 95,5 Prozent auf 7.670 Fälle. Laut Michelfelder könnte dies daran liegen, dass diese Menschen aus Kriegsgebieten kommen und möglicherweise ein anderes Verhältnis zu Gewalt haben.

Ohnehin seien Flüchtlinge inzwischen in nahezu allen Kriminalitätsfeldern anzutreffen, so der LKA-Präsident von Baden-Württemberg ernüchternd.

Siehe auch:

Polizeireport: Fast 60 Prozent mehr kriminelle Asylbewerber in Bayern – Syrische Flüchtlinge als Top-Kriminelle

Münchner Polizeibilanz 2016 – Anteil „nichtdeutscher Tatverdächtiger“ auf 48 Prozent gestiegen

Migrantenkriminalität ausgeblendet und kleingerechnet? – BKA-Statistik unter der Lupe

 

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