Rostock: Frau (28) will helfen und wird überfallen – Tat mit gesellschaftzersetzender Brisanz – Täterprofil südländisch

Nicht nur, dass es sich hierbei um eine hinterhältige Form der Wegelagerei handelt, so sabotiert sie auch noch die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung und fügt damit dem gesellschaftlichen Zusammenleben großen Schaden zu. Dies musste auch eine Frau in Rostock erkennen, als sie einem offenbar hilflos am Straßenrand liegenden Mann helfen wollte.

Am Montagabend, 13. März 2017, gegen 21.30 Uhr war eine 28-jährige Frau in der Buswendeschleife am Rostocker Weidendamm im Stadtteil Toitenwinkel mit ihrem Fahrzeug unterwegs, als sie einen Mann am Straßenrand liegen sah.

Sie hielt ihr Auto an, um nach dem vermeintlich Verletzten zu sehen.

In diesem Moment kamen zwei Täter auf das Opfer zu und ergriffen sie von hinten.“

(Torsten Sprotte, Polizeisprecher)

Wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet, versuchten die Männer die Frau in ein Auto zu zerren, doch die 28-Jährige wehrte die Angreifer um sich schlagend erfolgreich ab. Laut „Bild“ soll die Frau vor Kurzem einen Selbstverteidigungskurs absolviert haben.

Letztendlich flüchteten die drei Ganoven in einem weißen Auto. Die 28-Jährige wurde auf dem Polizeirevier medizinisch untersucht. Nach ersten Erkenntnissen wurde sie körperlich nicht verletzt, so die „Ostsee-Zeitung“.

Täterprofil: südländisch

Die Kriminalpolizei Rostock hat sofortige Ermittlungen aufgenommen und noch am Tatort mehrere Spuren gesichert, die derzeit ausgewertet werden. Ebenso wurde ein Fährtenhund zur Sofortfahndung eingesetzt.

Nach Angaben der Geschädigten waren die Täter augenscheinlich nichtdeutscher Herkunft.“

(Polizeibericht)

Auch gegenüber der „Bild“ wurde dieser Tatumstand bestätigt: „Nach Angaben des Opfers sahen die Täter südländisch aus und sprachen kein Deutsch“, sagte eine Polizeisprecherin. Dieser Tatumstand wurde in manchen Medien weggelassen.

Überfall mit Tiefenwirkung

Über das Motiv des Überfalls kann derzeit nur spekuliert werden, die Beamten schließen weder Sexualstraftat, noch Raubüberfall oder Entführung aus.

Das Dramatische an dieser Art Überfällen ist die gesellschaftzersetzende Langzeitwirkung, welche die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung untergräbt, Zivilcourage zerstört und die Menschen gleichgültig gegenüber Menschen in Not macht.

 

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