Kölner Silvesternacht: 1.276 Opfer und bisher 183 Beschuldigte laut Staatsanwaltschaft

73 Beschuldigte sind Asylbewerber, 36 hielten sich illegal in Deutschland auf, elf hatten eine Aufenthaltserlaubnis

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln gibt es durch die Vorfälle in der Silvesternacht insgesamt 1.276 mutmaßliche Opfer. Mit Stand vom 16. Juni lagen 1.182 Anzeigen zur Silvesternacht in Köln vor, von denen sich 497 auf sexuelle Übergriffe beziehen, die 648 Opfer betreffen, berichtet das "Zeit Magazin". 284 Personen wurden den Anzeigen zufolge zugleich Opfer eines sexuellen Übergriffs und eines Eigentumsdelikts.

Fünf Anzeigen wegen vollendeter Vergewaltigung und 16 wegen versuchter Vergewaltigung lägen vor. Von den 183 Beschuldigten gelten 55 als Marokkaner, 53 als Algerier, 22 als Iraker, 14 als Syrer und 14 als Deutsche, schreibt das "Zeit Magazin" weiter. 73 Beschuldigte sind demnach Asylbewerber, 36 hielten sich illegal in Deutschland auf, elf hatten eine Aufenthaltserlaubnis; bei den Übrigen ist der Status ungeklärt. Acht Beschuldigte befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

(dts Nachrichtenagentur)