Tricks der psychologischen Manipulation gegen das eigene Volk + Video

In Zeiten der sekundenschnellen Verbreitung von Nachrichten, wird eine einheitliche Wortwahl immer bedeutungsvoller. So werden aus Angriffskriegen "humanitäre Interventionen" oder in jüngster Zeit aus illegaler Migrantenschleusung ein "humanitärer Korridor". Was den Meinungsmachern sonst noch einfällt, beschreibt Heiko Schrang im 4. Auszug aus seinem neuen Buch "Im Zeichen der Wahrheit".

„Wer die Begriffe vorgibt, steuert das Denken. Wichtiges wird politisch tabuisiert und die Unwahrheit zum Dogma erhoben.“ Jörg Haider (österreichischer Politiker) (1950 – 2008)

In den letzten Jahren hat das Internet massiv dazu beigetragen, dass Informationen, beispielsweise über die Bilderberger, die uns bislang verborgen blieben, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Im Gegenzug haben die Mainstreammedien mit ihren Verbündeten aus Politik und Wirtschaft ihre verwendeten Manipulationsmethoden immer weiter verfeinert. Da ihnen diese Entwicklung gegen den Strich geht, wurden unter dem Deckmantel „für Demokratie und Freiheit“ in den letzten Jahren unzählige Begrifflichkeiten neu erschaffen, um die Menschen über die wahren Absichten zu täuschen.

Die bittere Wahrheit sieht aber für uns wie folgt aus: Der Inhalt ist gleich geblieben, nur die Aufschriften haben sich geändert. Das ist vergleichbar, als ob auf einem „Ammoniakfass“ nicht mehr „Ammoniak“, steht, sondern mit Großbuchstaben „HONIG“. Der Hintergrund ist, dass man unliebsame Dinge einfacher durchsetzen kann, wenn die Formulierung und das Schwingungsmuster der verwendeten Wörter positiv klingen.

So werden beispielsweise kriegerische Konflikte wie in Syrien, Irak, Libyen u.v.m. nicht mehr als Angriffskriege bezeichnet, sondern man spricht von „humanitären Interventionen“, um den Eindruck zu erwecken, dass es sich um einen Hilfseinsatz für die Menschen vor Ort handelt. Die Soldaten, die in diese Einsätze geschickt werden, nennt man jetzt „Friedenstruppen“. Wie das Wort auf subtile Weise suggerieren soll, sind sie natürlich nur für den „Frieden“ im Einsatz.

Ihre „Friedensmission“ bekam nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, denen circa 3000 Menschen in New York und Washington zum Opfer fielen, eine völlig neue Bedeutung. Jetzt wurden sie dafür eingesetzt, den Völkern im Irak, Libyen, Syrien und Afghanistan Demokratie und Freiheit zu bringen.

Nur den wenigsten ist bewusst, dass in Folge der Maßnahmen für Demokratie und Freiheit in den letzten 15 Jahren über eine Million Muslime[i] ums Leben kamen. Geschickt wurden in diesem Zusammenhang durch die Mainstreammedien kleine Zahlen groß und große Zahlen klein gemacht. So werden wie ein Mantra jedes Jahr am 11. September die Ereignisse von 2001 medial in Szene gesetzt. Dort werden die Opfer namentlich verlesen, um so den Eindruck zu vermitteln, dass es sich um eine viel größere Anzahl an Toten gehandelt hat.

Über die Millionen Opfer, die durch die von den USA inszenierten Anti-Terror-Kriege zu verzeichnen sind, wird so gut wie gar nichts berichtet. Geschickt wurden in diesem Zusammenhang durch die Publik-Relations-Abteilungen der jeweiligen Regierungen neue Wörter kreiert. Dazu gehört unter anderem das Wort „Kollateralschaden“, wodurch das Wort „Menschenopfer“ ersetzt wurde. Kollateralschaden klingt abstrakter, obwohl es sich dabei meist um zivile Opfer (Frauen und Kinder) handelt. So sieht der Fernsehzuschauer es emotionsloser und eher als notwendiges Übel an.

Außerdem wird nicht mehr von Freiheitskämpfern gesprochen, die ihr Land gegen Eindringlinge verteidigen, sondern man nennt sie jetzt Aufständische. Diese Aufständischen gelten als Feinde der „Demokratisierung“ und können so mit gutem Gewissen bekämpft werden. Diesen Mechanismus sieht man sehr schön im Irak, Afghanistan und der Ukraine.

Mehr noch, die Verdrehung der Begriffe wurde durch die Bush-Administration in Perfektion betrieben, indem man durch den „Homeland Security Act“ ein Ministerium für Heimatschutz gegründet hat,[ii] das aber massiv die Freiheiten und Rechte der amerikanischen Bevölkerung einschränkt.

Zudem wurden die Gesetze dorthin gehend geändert, dass jetzt sogar Menschen vorsorglich getötet werden dürfen. Das Zauberwort heißt: „Präventivschlag“. So gehen die Begrifflichkeiten ineinander über, indem durch die immer häufiger durchgeführten „Präventivschläge“ immer mehr „Kollateralschäden“ entstehen, bei denen die „Friedenstruppen“ für Demokratie und Freiheit kämpfen.

Nebenbei bemerkt, waren die USA zum Erreichen ihrer geopolitischen Ziele in über 200 Konflikte verwickelt, bei denen ca. 30 Millionen Menschen getötet wurden[iii]. Damit sind sogar mehr Tote zu verzeichnen, als in Folge der deutschen Kriegshandlungen im zweiten Weltkrieg. Diese Tatsache wird weder über die Medien kommuniziert, noch an deutschen Schulen gelehrt, da sie nicht in das politisch korrekte Bild passt.

Obwohl die USA sich ständig im Krieg befinden, wurde das Kriegsministerium (Department of War) in ein Verteidigungsministerium (U.S. Department of Defense) mit einem entsprechenden Verteidigungsetat umbenannt.[iv] Der Witz dabei ist nur, zur „Verteidigungsstrategie“ der USA gehören rund 800 Militärstützpunkte, die sich im Ausland befinden. Damit gehören 95 Prozent aller Auslandsbasen den USA.[v]

Sehr schnell haben die USA erkannt, dass man mit dem Wort „Verteidigung“ leichter moralische Unterstützung bekommt, als mit dem Wort „Krieg“.

Die Manipulation der Begrifflichkeiten bezieht sich aber nicht nur auf die USA, sondern zieht sich inzwischen quer über den gesamten Globus und hat auch nicht vor Deutschland haltgemacht. Bei uns in Deutschland wurde beispielsweise aus der höchst unbeliebten Gebühreneinzugszentrale (GEZ), der „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“. „Service“ klingt zwar nach mehr Leistung, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wir werden dies später im Buch nochmals aufgreifen.

Selbst vor Deutschlands liebstes Kind, der Fußball, war nicht davor gefeit. Jahrzehntelang war man stolz auf die Leistung der deutschen Nationalmannschaft. Da eine multikulturelle Gesellschaft das erstrebenswerte Ziel der Meinungsmacher ist, war ihnen das Wort „national“ schon lange ein Dorn im Auge. So auch die bereits beschriebene offizielle Verlautbarung des Vizepräsidenten der EU-Kommission Frans Timmermans, die zeigt, wo die Reise hingehen soll:

Die Zukunft der Menschheit beruht nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur.“[vi]

Demzufolge wurde 2016 in Vorbereitung der Fußball-EM einheitlich in den Leitmedien in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft von „Die Mannschaft“ gesprochen, um ja keinen Stolz auf die Nation aufkommen zu lassen. Die Medienberichterstattung, allen voran ARD und ZDF zeigten passend dazu Interviews von begeisterten Fußballfans, die fast nur Migrationshintergrund hatten. Damit sollte das Projekt einer multikulturellen Gesellschaft noch weiter in den Köpfen der Menschen verankert werden.

Neuestes Video: Chaos Deutschland: Überwindet die Angst jetzt!

Es gibt aber auch andere Bereiche, wo es vorrangig darum geht, Menschen, die unliebsame Meinungen vertreten, an den Pranger zu stellen. Der Begriff, der hier in den letzten Jahren von den Initiatoren der Political Correctness aus der Taufe gehoben wurde, sind die „Reichsbürger“.

Besonders große Aufmerksamkeit bekam dieser Begriff, als der Popsänger Xavier Naidoo am 3. Oktober 2014 in Berlin auf einer Demo der „Reichsbürger“ sprach, wofür er medial gesteinigt wurde. Bei dieser Veranstaltung ging es u. a. darum, dass Deutschland keine Verfassung hat bzw. kein souveräner Staat sei. Mit anderen Worten wurde für alle diejenigen, die diese Thesen vertreten, von Seiten des Staates und der Medien ein Begriff gefunden, um sie zu etikettieren und auszugrenzen.

Die Hysterie zu diesem Thema ist mittlerweile auch bei „Otto Normal Bürger“ angekommen. Im November 2016 flog ich geschäftlich nach Köln. Im Flugzeug saß neben mir ein Mann, mit dem ich mich nett unterhielt. Er fragte mich, was mich denn nach Köln verschlage. Ich sagte ihm, dass ich als Referent zum Querdenker Kongress eingeladen wurde. Daraufhin guckte er mich ganz entsetzt an und fragte: „Sind sie ein Reichsbürger?“ Ich spürte seit dieser Frage seine Reserviertheit und ein richtiges Gespräch sollte nicht mehr in Gang kommen. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass bei dem Wort „Reich“ die meisten sofort eine Assoziation zum Dritten Reich haben. Anders formuliert: „Reichsbürger“ = „Drittes Reich“ = „böse“.

Was böse ist, muss mit aller Härte bekämpft werden! So sind mittlerweile die sogenannten Reichsbürger zu Feinden des Staates avanciert.

Wegen nur 4000 Euro Grundsteuerschuld wurde beispielsweise am 26.08.2016 der ehemalige „Mister Germany“ Adrian Ursache von einem Großaufgebot der Polizei, an denen zwei Hundertschaften sowie ein SEK Sonderkommando beteiligt war, niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Bei dieser halben Armee hätte man denken können, es wurde das IS-Hauptquartier gestürmt. Aber in Wirklichkeit ging es nur um die nicht gezahlte Grundsteuer eines zweifachen Familienvaters.[vii] Glaubt man den Äußerungen der Medien, dann handelte es sich bei ihm auch um einen sogenannten Reichsbürger. Auch die Medien waren wieder sofort zur Stelle, um dem „unwissenden“ Leser mitzuteilen, was „Reichsbürger“ sind:

Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an und halten sich auch nicht an das deutsche Gesetz. Die Rechtsextremen lehnen die Demokratie ab, leugnen den Holocaust und glauben, dass Adolf Hitlers Deutsches Reich fortbesteht.“[viii]

Für den „wirklich unwissenden Teil der Bevölkerung“ ist jetzt alles klar! Es handelt sich bei den Reichsbürgern um eine völlig realitätsfremde durchgeknallte Personengruppe!

Anscheinend gehört Adrian Ursache zu den Menschen, die aus Sicht des Systems nicht einmal mehr ein paar tausend Euro wert sind, weil sie beispielsweise die Souveränität Deutschlands anzweifeln.

Dabei stört es anscheinend niemanden, dass selbst der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble auf dem European Banking Congress am 18.11.2011 erklärt hatte, dass Deutschland zu keinem Zeitpunkt seit 1945 ein souveräner Staat gewesen sei. (Hintergrundinformationen hierzu befinden sich im Buch: „Die Souveränitätslüge“[ix]).

Aufgrund der massiven Propaganda bei diesem Thema fällt anscheinend niemandem auf, dass es gar keine Organisation oder Gruppierung in Deutschland gibt, die sich „Reichsbürger“ nennt. Mehr noch, diejenigen, die die deutsche Souveränität anzweifeln und daran glauben, dass Deutschland immer noch ein besetztes Land ist, wie Xavier Naidoo es mehrfach formuliert hat, sehen sich nicht als Reichsbürger.[x] Wo kommt dieser Begriff nun eigentlich her?

Bei genauer Betrachtung werden wir auf etwas Erstaunliches stoßen. Die Bezeichnung „Reichsbürger“ ist nicht nur eine Beleidigung, sie erfüllt objektiv betrachtet sogar den Tatbestand der Volksverhetzung nach § 130 StGB.

In der Tat gab es ein Reichsbürgergesetz aus dem Jahre 1935. Nach diesem Gesetz wurde zwischen Staatsangehörigen und Reichsbürgern, die zugleich Staatsangehörige des Deutschen Reiches und diesem verpflichtet sein mussten, unterschieden. Die Zugehörigkeit zu den Reichsbürgern richtete sich u. a. nach der Blutlinie der Abstammung. Kurz gesagt, waren nach den Thesen des Nationalsozialismus diese „Abkömmlinge deutschen oder artverwandten Blutes“ die Reichsbürger.

Das Reichsbürgergesetz wurde nach dem Ende des II. Weltkriegs aufgehoben, ebenso wie die anderen Gesetze aus der Zeit des Nationalsozialismus und dem Verbot unterstellt.

Jeder, der diese Argumentation nach außen führt, läuft aber Gefahr, als „Neu-Rechter“ oder als „Rechtspopulist“ geächtet zu werden. Der Ursprung des „Rechts-links-Schema“ liegt in der Sitzordnung der französischen Abgeordnetenkammer von 1814 begründet. Für Deutschland war es die Sitzanordnung u. a. in der Versammlung der Frankfurter Paulskirche von 1848/49.[xi]

Daher stellt sich unweigerlich die Frage, woher kommt der enorme Bedeutungswandel des Wortes „rechts“?

Das finden Sie in meinem neuen Buch „Im Zeichen der Wahrheit“, das ab 14. Dezember ausgeliefert wird.

Bisher erschienene Auszüge:

Teil 1: „Im Zeichen der Wahrheit“ – Die große Meisterschaft besteht im Loslassen statt Ankämpfen

Teil 2: RFID-Chip für jeden?

Teil 3: Kritische Masse – Warum der Einzelne doch viel bewirken kann

Das neue Buch kann man vorbestellen:  HIER

Auslieferung ab dem 14. Dezember 2017

Heiko Schrang

„Im Zeichen der Wahrheit“.

ISBN: 978-3-945780-41-1     

Hardcover, 1. Auflage

Euro 24,90

 

 

 

Quellenangabe

[i] https://de.wikipedia.org/wiki/Krieg_gegen_den_Terror (Zuletzt aufgerufen am 3.6.2016)

[ii] https://www.dhs.gov/ (Zuletzt aufgerufen am 17.6.2016)

[iii] https://www.contra-magazin.com/2015/10/seit-1945-usa-toeteten-ueber-30-millionen-menschen/ (Zuletzt aufgerufen am 17.6.2016)

[iv] https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Department_of_War (Zuletzt aufgerufen am 30.5.2016)

[v] http://www.gegenfrage.com/95-aller-auslandsstuetzpunkte-der-welt-gehoeren-den-usa/ (Aufgerufen am 13.10.2017)

[vi] https://youtu.be/t9_VSp3_564 (Aufgerufen am 30.10.2017)

[vii] https://www.stern.de/tv/der-fall-adrian-ursache–wie-aus-einem–mister-germany–ein-reichsbuerger-wurde–7238062.html (Aufgerufen am 30.10.2017)

[viii] http://www.gala.de/lifestyle/galaxy/adrian-ursache-drama-um-ehemaligen-mister-germany_1513539.html (Aufgerufen am 30.8.2016)

[ix] Heiko Schrang: Die Souveränitätslüge, Mühlenbecker Land 2014.

[x] http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/xavier-naidoo-aufmontagsdemos-ueber-deutschland-und-paedophile-a-987539.html (zuletzt abgerufen am 27.10.2014), sowie: Xavier Naidoo im ZDF-Morgenmagazin vom 25.05.2011 http://www.youtube.com/watch?v=SUzMWVP-K2s (zuletzt abgerufen am 27.10.2014)

[xi] https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Parteien_in_Deutschland_1848%E2%80%931850 (Aufgerufen am 13.10.2017)

Werte Leserinnen und Leser,
Unsere Kommentarfunktion ist wegen der großen Zahl der Kommentare nur noch von 9 bis 13 Uhr und 15 bis 20 Uhr geöffnet.
In der übrigen Zeit kann man die Kommentare weder posten noch lesen. Zurzeit technisch leider nicht anders möglich. Wir bitten um Verständnis.
Ihre Kommentare sind willkommen, sie werden aber von uns moderiert. Die Netiquette finden Sie HIER.

Ihre Epoch Times-Redaktion