Umfragen: AfD fällt auf tiefsten Stand seit Beginn der Flüchtlingskrise in 2015

Seit Jahresbeginn geht es für die AfD in Umfragen von zwei Instituten bergab: Im Januar kam die Partei bei Forsa noch auf zwölf Prozent, bei Allensbach auf 11,5 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert für die AfD seit November 2015.

Die Werte für die AfD sind im aktuellen „Stern-RTL-Wahltrend“ deutlich abgesackt. Der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage zufolge würde die Partei bundesweit nur noch sieben Prozent der Stimmen erreichen, zwei Punkte weniger als eine Woche zuvor.

Auch in einer Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ lag die Partei bei sieben Prozent. Dies ist der niedrigste Wert für die AfD seit November 2015.

SPD holt auf – Linke auf dritten Platz

Wieder um einen Punkt zulegen konnte in der Umfrage die SPD mit Kanzlerkandidat Martin Schulz, die nun 32 Prozent erreicht. Sie liegt damit zwei Punkte hinter der CDU/CSU, für die sich unverändert 34 Prozent der Befragten entscheiden würden. Bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers würden sich 34 Prozent (plus ein Punkt) für Schulz entscheiden, unverändert 41 Prozent für Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU).

Auf dem dritten Platz liegt nun die Linkspartei, die sich um einen Punkt auf acht Prozent verbessert. Die Grünen erreichen unverändert sieben Prozent, die FDP verharrt bei sechs Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen wurde mit 23 Prozent angegeben.

Für die Umfrage befragte Forsa vom 20. bis 24. März, also noch vor der Landtagswahl im Saarland vom vergangenen Sonntag, für das Magazin „Stern“ und den Sender RTL 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben. (afp/so)