US-Militärstationierung in Deutschland kostet dem Steuerzahler eine Milliarde Euro

Seit 2006 musste der deutsche Steuerzahler rund eine Milliarde Euro für die Stationierung von US-Militärs in Deutschland bezahlen.

Die amerikanischen Soldaten die auf deutschen Boden stationiert sind, kosten dem Steuerzahler ein kleines Vermögen: Die Stationierung der Amerikaner belastete den Bundeshaushalt seit 2006 mit rund einer Milliarde Euro, berichtet die Wochenzeitung "Junge Freiheit".

Dies gehe der Zeitung zufolge aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Aus dieser Antwort sei zu entnehmen, dass der deutsche Steuerzahler allein für Bauvorhaben auf amerikanischen Stützpunkten in Deutschland 573 Millionen Euro bezahlen musste.

Dazu kommen noch die 86,9 Millionen Euro für Überbrückungshilfen ehemaliger ziviler Angestellter der US-Streitkräfte. Und die 57,1 Millionen Euro für die Bewirtschaftung von US-Liegenschaften. Weitere 75 Millionen Euro für die Abgeltung von Schäden, die in Ausübung des Dienstes durch die US-Streitkräfte entstanden sind und rund vier Millionen Euro für die Deckung des militärischen Bedarfs der USA in Deutschland. Und dann sind da noch die 83 Millionen Euro für die Beseitigung von Umweltschäden sowie weitere Ausgaben, listet die "Junge Freiheit" die Kosten für der US-Militär in Deutschland auf. 

Die Bundesrepublik sei, laut "JF", dazu verpflichtet, sich an den durch die US-Militärstützpunkte entstandenen Kosten zu beteiligen. (so)