Vergewaltiger vor Gericht: Algerier (37) rief "Inshallah" als er sich brutal an Studentin verging

Epoch Times, Freitag, 12. Februar 2016 13:34
Als eine Hannoveraner Studentin (25) aus einer Disco in Hameln kommt, wird sie auf dem Weg zum Bahnhof von einem 37-jährigen am Arm in einen Hausdurchgang gezerrt. "Ich brauche Sex", erklärte ihr der Asylbewerber Rheda M. unmissverständlich. Dann fällt er brutal über die junge Frau her.
Symbolbild
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Foto: Justin Sullivan/Getty Images

Vor dem Landgericht Hannover gibt sich der Täter überrascht: "Sind sie ganz sicher, dass ich der Täter bin?" Die Frage des Übersetzers richtet sich an das Opfer, eine 25-jährige Studentin aus Hannover.

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Diese hatte kurz vorher dem Gericht in allen Einzelheiten ihr schreckliche Erlebnis am frühen Morgen des 30. August 2015 in der Bahnhofstraße in Hameln geschildert. Sie blickt den Algerier an und sagt: "Ja."

Das Opfer schildert die Übergriffe 

Es war gegen 5 Uhr morgens in Hameln. Die 25-jährige Studentin wollte nach einem Discobesuch mit dem Zug nach Hause fahren. Auf dem Weg zum Bahnhof wird sie von einem ihr unbekannten Mann, dem Algerier Rheda M. (37), in gebrochenem Deutsch angesprochen, berichtete die "Bild".

"Er fragte mich in gebrochenem Deutsch, ob ich Zeit hätte", erinnert sich die junge Frau an jenen Morgen. Ohne eine Antwort abzuwarten ergreift der Mann ihren Arm, zieht sie in einen dunklen Hausdurchgang und erklärt sich: "Ich brauche Sex."

Dann drückt er sie an eine Hauswand, wirft sie anschließend auf den Boden, drückt sich auf sie und knallt ihren Kopf heftig auf den Betonboden, so die Schilderung in der Hannoversche Allgemeine Zeitung  (HAZ). Dann hält er ihr Mund und Nase zu. "Ich bekam keine Luft mehr, hatte Atemnot." Sie ruft um Hilfe. Der Mann schlägt ihr mit der Faust ins Gesicht.

"Der Mann hat mich auch gebissen - in die Unterlippe", ergänzt sie.

"Ich hatte mein Pfefferspray in der Hand, sprühte. Er nahm es mir weg, sprühte mich an", schildert die Studentin laut "Bild" den weiteren Hergang vor Gericht.

Dann wirft er die junge Frau auf den Boden, versucht ihr die Hose auszuziehen, was nicht gleich klappt. "Zieh sie aus!", schreit er sie an. Sie versucht Zeit zu gewinnen, den Algerier zu beruhigen, hofft auf Passanten. Sie schreit.

Er vergeht sich an ihr.

Während der Tat rief er "Inschallah!" ("So Allah will!") und führte Selbstgespräche, erinnert sich die Studentin in der HAZ. 

Nahezu unbekleidet kann das Opfer schließlich schreiend zum Bahnhof flüchten, wo Passanten ihr zu Hilfe eilen.

Krimineller Flüchtling & traumatisiertes Opfer

Rheda M. lebt als Flüchtling in der Gemeinde Emmerthal und ist Vater einer 14 Monate alten Tochter. Er bestreitet die Tat: "Ich habe damit nichts zu tun", so der Angeklagte. Da reicht es dem Vorsitzenden Richter Stefan Lücke. Er will von ihm wissen, wie sein Blut an die Hauswand am Tatort gekommen sei und wie seine Hautschuppen in den Körper des Opfers gelangt sind.

Seine Erklärung dafür ist mehr als ungenügend. Der Nordafrikaner will überfallen worden sein, man habe ihm sein Portemonnaie gestohlen, gibt er zu Protokoll.

Doch sein genetischer Fingerabdruck belastet ihn schwer.

Die Studentin ist seit der Tat  in psychologischer Behandlung. Sie leidet unter den traumatischen Geschehnissen, hat Albträume und Ängste, schreibt die HAZ.

Als Oberstaatsanwältin Daniela Hermann das Opfer fragt, ob es Todesangst hatte, antwortet die junge Frau: "Ja, am Ende hatte ich Angst, zu sterben."

Das Urteil wird am 14. März erwartet. (sm)



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