Die mit Geld und Diplom gehen in die USA

Wie Syrer über syrische Flüchtlinge denken - Die Landjugend und das Abenteuer Europa

Epoch Times, Freitag, 29. Januar 2016 14:43
Was "normale" Syrer über die syrischen Flüchtlinge denken, steht mitunter im Gegensatz zum idealistischen und weltfremden Refugee-Welcome-Hype. Eine Geschichte, die mit positivistischem Wunschdenken aufräumt.
Foto: PIERRE-PHILIPPE MARCOU/AFP/Getty Images

Sie kamen aus Rakka, Idlib oder Aleppo. Diese Menschen aus Syrien wählten den Weg über die Ägäis und den Balkan bis nach Deutschland. Vielen Flüchtlingshelfern und Refugee-Aktivisten gelten sie als Flüchtlinge Number One, die aus großer Not geflohen sind, alle, ganz pauschal.

Anzeige

Viele Syrer, die schon vorher in Deutschland waren oder weiterhin in Syrien leben, sahen das von Anfang an mit Skepsis.

Einer von ihnen ist Azad Hamoto, ein 61-jähriger Archäologe, der in München lebt und einst aus Aleppo nach Deutschland kam.

Das überzogene Bild vom "netten" Syrer

"Ich war wütend auf das positive Bild vom Syrer, das hier gezeichnet wurde, die Syrer müssen sich erst einmal beweisen, bevor sie eine solche zuvorkommende Behandlung erfahren", so Hamoto.

Sie kämen in ein für sie fremdes Land, mit fremder Sprache und fremder Kultur und leben hier auf engem Raum und ohne ausreichende Beschäftigung, schreibt die "Schwäbische Zeitung".

Das weibliche Freiwild von Europa

Bereits im September warnte er vor den Folgen, wenn junge Männer aus ländlichen syrischen Gebieten, die vorher keine Berührung mit westlichen Lebensformen hatten, in Deutschland einreisen.

Für diese jungen Männer geben die europäischen Frauen ein negatives Bild ab, proklamieren moralische Freizügigkeit. Sie gälten den Männern als Freiwild, so der Archäologe Hamoto.

Die mit Geld und Diplom gehen in die USA

Auch aus Damaskus erreicht die Zeitung eine E-Mail von einem syrischen Arzt. Er habe gelacht, als er gehört habe, dass sich viele deutsche Politiker so positiv über die Syrer äußerten.

"Die Syrer mit Diplomen und mit Geld gehen lieber in die USA, nach Australien und Südamerika. Die Jungen ohne Ausbildung und mit krimineller Vergangenheit wollen nach Europa", so der Arzt.

Roy Beck, amerikanischer Einwanderungskritiker über den Sinn von Migration am Beispiel USA. Lassen sich die Probleme so lösen?

Numbers USA - deutsch - , bitte 4 Min. zuhören!!!

Einzigartige Darstellung von Zahlen, Daten, Fakten - über die zu erwartenden Flüchtlingswellen. Verständlich erklärt. Die gesteuerte Mainstream Presse kommt ihren Auftrag nicht nach - somit müssen wir diesen Job tun!

Posted by Freie Medien on Montag, 25. Januar 2016

Landjugend will Abenteuer

Deutsche Stellen wüssten einfach zu wenig über die starke Zersplitterung der syrischen Gesellschaft, so die SZ weiter.

Wenn ein Handwerker oder Universitätsdozent aus Aleppo fliehen würde, hätte er ein überzeugenderes Fluchtmotiv als ein Syrer vom Land. Solchen ist Azad Hamoto in München begegnet.

Ihnen ist daheim im Dorf die Decke auf den Kopf gefallen, sie hatten gehört, dass in Deutschland ein besseres Leben möglich sei.

Chance: Arbeit & Sport

Abschließend meinte Hamoto noch, dass die einzige Chance, die jungen Syrer zur Vernunft zu bringen sei, sie mit Arbeit und Sport zu beschäftigen, um Ereignisse wie in Köln zu verhindern.

Eine allgemein anerkannte Führungsfigur könne das nicht schaffen, so der syrische Archäologe aus München. (sm)

Siehe auch:

"Krieg ...? Wir wurden von Euch eingeladen!" Syrer erzählt seine Fluchtgeschichte

Kommentieren

Werte Leserinnen und Leser!
Konstruktive Kommentare sind für uns alle ein Gewinn.
Es gab schon viele Zuschriften, von denen wir sehr profitiert haben und dafür möchten wir Ihnen danken. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns gemeinsam die Kommentarfunktion schätzen und sich mit allzu rabiaten Äußerungen zurückhalten. Als Medium können wir die Nachrichtenlage nicht ändern. Aber wir können gemeinsam einen kühlen Kopf bewahren.


Anzeige