Wird Deutschland ein islamischer Staat? Sabatina James stellt die entscheidende Frage

Epoch Times24. November 2015 Aktualisiert: 24. November 2015 17:40
Die Bestseller-Autorin Sabatina James war selbst in ihrer Jugend Muslima, bis sie zum Christentum konvertierte. Heute kämpft die engagierte Menschenrechtlerin gegen einen rassistischen und gewaltbereiten Islam und seine Sharia. Sie teilt mit vielen anderen Islamkritikern die Meinung, dass Deutschland auf dem Weg sei, ein islamischer Staat zu werden.

"Soll Deutschland ein islamischer Staat werden?" So titelte heute die katholische Nachrichtenplattform "Kath.net" und bezieht sich damit auf ein Interview der pakistanisch-österreichischen Buchautorin, Menschenrechtlerin und Ex-Muslima Sabatina James. Erst wenige Tage vorher hatte die evangelische Nachrichtenseite "Idea" den Artikel gebracht. 

Islamische Provinz Deutschland oder Menschenrechte und Freiheit

Die Bestseller-Autorin übt scharfe Kritik an der deutschen Migrationspolitik, vor allem hinsichtlich einer ungeregelten islamischen Einwanderung: "Wir müssen uns zwei Fragen stellen. Sollen in Deutschland die Menschenrechte erhalten bleiben? Soll Deutschland ein islamischer Staat werden?", zitiert "Idea" aus einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dabei spielte James darauf an, dass es eine "Politik gegen Menschenrechte" sei, allen Flüchtlingen einen deutschen Pass zu geben, ohne vorher zu prüfen, "ob sie demokratietauglich oder gewaltbereit sind". Hinterher sei es zu spät, denn gewalttätige Islamisten mit deutschem Pass könne man nicht mehr abschieben.
Die Islamkennerin stellte ein düsteres Szenario in den Raum, wenn in den nächsten Jahren bis zu zehn Millionen junge muslimische Männer nach Deutschland kämen und in ihrer Altersgruppe die Mehrheit im Land bilden würden: "Das ist dann ein islamisches Deutschland", so Sabatina James.

Sharia in Deutschland

In einem Interview mit der österreichischen "Krone" bezüglich ihres neuen Buches "Sharia in Deutschland – Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen", wird die Autorin auch über ihre kritische Einstellung zum Islam befragt. Es wird die Möglichkeit erwogen, dass sie durch ihre eigene traurige Geschichte einen verzerrten Blick auf den Islam haben könnte, weil doch Milliarden anderer Menschen diese Religion zumeist friedlich leben würden.

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Posted by Sabatina e.V. on Dienstag, 28. Juli 2015

Ihre Antwort geht auf die Basis des Islam ein: Sie bezweifelt nicht, dass es demokratische Muslime gebe, was auch nicht das Problem sei. Wie jemand die Religion lebe, sei die eine Sache. "Die Lehre Mohammeds ist die andere. Er hat nachweislich Gewalt gelehrt und praktiziert. Er hat zum Schlagen der Frau aufgerufen, zur Steinigung von Ehebrecherinnen, zur Hinrichtung von Apostaten, von Menschen wie mir. Wenn all diese Gewalt, von der ich spreche, nichts mit dem Islam zu tun hat, dann hat Mohammed nichts mit dem Islam zu tun. Die etablierte Theologie muss sich endlich damit befassen. Es fehlt die kritische Auseinandersetzung", so James im Interview.
Sie merkte auch an, dass die Sharia längst in Deutschland angekommen sei, Familienclans ihre religiösen Kriege in aller Öffentlichkeit austragen würden. Es gehe um die Paralleljustiz sogenannter Friedensrichter und das Motto: "Entweder unterwirft sich die Frau dem Gewaltsystem oder sie wird liquidiert." Mitten in Europa werde über Tausende Frauen das Todesurteil gesprochen. 

https://youtube.com/watch?v=j-mxnaoQ7co

Mix aus Stammesregeln und Islam

Auch die organisierte Kriminalität mit muslimischen Hintergrund sei ein Problem. Die Familienclans würden sich nicht an die deutsche Rechtsordnung halten, sondern ihren eigenen Gesetzen folgen, einer gefährlichen Mischung aus archaischen Stammesregeln ihrer Herkunfskultur und der islamischen Religion. Sie würden den Koran gerade so auslegen, wie sie es wollen. Diesem Thema würden selbst die Islamverbände ausweichen, so Sabatina James auf "Heise".

Gleichzeitig sagte die Menschenrechtlerin, dass wir in Europa den Menschen in der islamischen Welt nur helfen könnten, wenn wir unsere eigenen demokratischen Strukturen erhalten können. "Das heißt: Anerkannte Islamisten zurückschicken! Sonst unterwandern sie uns, während wir den Krieg gegen den IS zu gewinnen versuchen."

Es beginnt in den Flüchtlingheimen

Erste deutliche Anzeichen einer beginnenden Islamisierung Deutschlands findet derzeit in den Asylunterkünften statt. Gewalttätige junge Männer würden hier Christen, Jesiden und demokratische Muslime angreifen. Solche Leute sollten nach Ansicht der Ex-Muslima unbedingt zurückgeschickt werden.
Europa könne nicht voraussetzen, dass alle Flüchtlinge die demokratischen Werte teilen würden. Sie seien in ihren Herkunftsländern, in Syrien, in Afghanistan, so aufgewachsen, "dass Frauen nicht gleichberechtigt und Nicht-Muslime keine im rechtlichen Sinne vollwertigen Menschen sind." Und dies sei auch die offizielle Haltung der Organisation für Islamische Zusammenarbeit.
Auch kritisierte sie die zu lasche Haltung gegen radikale muslimische Prediger auf den Straßen: "Wir lassen sie gewähren und wundern uns, wenn ihnen die Jugend folgt… Ich finde, Salafistenprediger gehören nicht in unsere Gesellschaft", so James auf "Idea".

Zwangsheiraten und Gewalt im Namen der Ehre

Die häufigsten Opfer von Zwangsehen seien Frauen aus religiösen Migrantenehen, fast immer sind es Muslima, so James in einem Interview auf "Heise". Dabei verweist Sabatina James auf offizielle Zahlen einer BAMF-Studie aus 2011. Diese belegen 3.443 Fälle von Zwangsehen allein im Jahr 2008. Doch die Dunkelziffer sei wesentlich höher. Scham und Unwissenheit der Gesetzeslage in Deutschland fördere das Schweigen. Ein Drittel der betroffenen jungen Frauen sei 17 oder jünger, weitere 40 Prozent wären zwischen 18 und 21 Jahren alt. Jede zweite von ihnen hat die deutsche Staatsbürgerschaft, ein Drittel sei gar in Deutschland geboren.
In der islamischen Gesellschaft suche man die Schuld beim Opfer, wenn eine Frau geschlagen werde. Es sei auch nicht vergleichbar mit häuslicher Gewalt im westlichen Sinne. Da werde die Tat vom Gesetz, aber auch moralisch von der Gesellschaft verurteilt. Nicht so im Islam. Es gebe keine Hilfe aus der Gesellschaft, der Täter werde auch nicht zur Rechenschaft gezogen.

Die zum Christentum konvertierte Ex-Muslima wird wegen ihrer Islam-Kritik stark angefeindet: "Ich habe Morddrohungen bekommen, deshalb habe ich auch Personenschützer." James kam als Zehnjährige mit ihrer Mutter aus Pakistan nach Österreich. Hier arbeitete ihr Vater bereits. Dann sollte sie mit ihrem muslimischen Cousin verheiratet werden, der sie mehrfach sexuell missbrauchte. Mit 18 tauchte sie unter, wehrte sich gegen die Zwangsverheiratung und wurde Christin. Ihre Familie sprach das Todesurteil über sie aus. 2006 gründete sie das Hilfswerk "Sabatina", das muslimischen Frauen gegen Zwangsverheiratung und Unterdrückung beisteht.

Ähnlichkeiten im Geiste zur NS-Diktatur?

In einem Interview von Sabatina James auf "Heise" spricht die ehemalige Muslima über die islamische Gesetzgebung. Was sie sagt, hört sich bekannt an, ähnlich zumindest, es erinnert von seiner Art her an die Rassengesetze der Nationalsozialisten, die anlässlich des 7. Reichsparteitags der NSDAP am 15. September 1935 verabschiedet wurden.
"Das klassische islamische Recht befürwortet die Todesstrafe für Kritiker des Islam und die Hinrichtung von Abtrünnigen und Ehebrechern. Die Zeugenaussage einer Frau vor Gericht gilt halb so viel wir die Aussage eines Mannes. Frauen dürfen zu ihrer Züchtigung geschlagen werden. Menschen, die den Islam verlassen, müssen mit dem Tod rechnen. Ihnen können die Kinder entzogen werden, da nach dem islamischen Recht muslimische Kinder nicht von einem Nichtmuslim erzogen werden dürfen. Ihre Ehe wird zwangsgeschieden, sie verlieren ihren Rechtsstatus und werden oft von ihrer Familie und der Gesellschaft ausgestoßen. Das habe ich als Ex- Muslimin am eigenen Leib erfahren", so James. 
Auch für andere Religionen ist im Islam kein Platz. "Juden und Christen gelten im Islam nicht als gleichwertig. Sie sind Bürger zweiter Klasse. Ihre Häuser dürfen nie höher gebaut werden als die der Muslime, sie müssen durch ihre Kleidung in der Öffentlichkeit erkennbar sein und dürfen durch ihre Religion keine muslimischen Gefühle verletzen." (sm)
Sabatina James über Islam-Unterricht an deutschen Schulen

Praxis: Islam-Unterricht an deutschen Schulen

Siehe auch:

Sabatina James im Interview über die Scharia und Parallelgesellschaften Deutschland

Ex-Muslimin über Islam: "Das Fundament der Religion ist das Problem"

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