Graz: Sex-Attacke im Zug – Junger Afghane greift Frau an – Zeugin reißt Täter an Haaren zurück

Eine junge Frau fährt am späten Sonntagabend mit dem Zug von Graz nach Bruck. Gleich nach dem Einsteigen setzt sich ein junger Flüchtling neben sie. Der 15-Jährige versucht anzubändeln. Dann kommt ein weiterer junger Afghane hinzu. Als die Jugendlichen abgewiesen werden, verlassen sie den Zug. Augenblicke später kehren sie mit niederen Absichten zurück.

Eine 29-jährige Frau wollte am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr mit dem Zug von Graz nach Bruck fahren. Kurz nach der Abfahrt nahm ein betrunkener Jugendlicher neben der jungen Frau Platz. Der 15-jährige Afghane versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln. Kurz darauf kam ein weiterer junger Landsmann (17) hinzu, nicht weniger alkoholisiert.

Die beiden Jugendlichen machten der 29-Jährigen zuerst Komplimente und versuchten ihre Telefonnummer zu bekommen, was die Frau aus der Obersteiermark verweigerte. An der Haltestelle am Bahnhof Frohnleiten verließ das Duo zunächst den Zug, wie die österreichische „Krone“ berichtet.

Und bist du nicht willig …

Offenbar hatten die beiden Flüchtlinge sich zu dem Vorfall mit unbefriedigendem Ausgang ausgetauscht, weshalb sie nach wenigen Augenblicken wieder ins Abteil zurückkehrten, sich zum Sitzplatz der jungen Frau begaben und sich das zu nehmen versuchten, was ihnen verwehrt wurde.

Sie bedrängten und begrapschten die 29-Jährige, wobei der 15-Jährige die junge Frau auch zu Boden stieß. Trotz erheblicher Gegenwehr der Frau fasste sie der 15-Jährige weiter an und versuchte sie zu küssen.

Beherzte Zeugin schreitet ein

In diesem Moment kommt eine Augenzeugin der am Boden liegenden Frau zu Hilfe, reißt den Sex-Täter an den Haaren zurück, worauf dieser von seinem Opfer ablässt.

Bei der nächsten Gelegenheit am Bahnhof Pernegg verließen die Jugendlichen den Zug und liefen einer Polizeistreife in die Arme, die sie an Ort und Stelle festnahm.

Bei der Vernehmung gaben die jungen Flüchtlinge an, sich wegen des Alkohols an nichts mehr zu erinnern. Dennoch wurden sie in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.