Italienische Bürger gehen auf die Straße: „Wir halten das nicht mehr aus“

Die Bewohner einer italienischen Kleinstadt haben die Vereinnahmung ihrer Stadt durch afrikanische Migranten satt. Jetzt haben sie öffentlich gegen die "untragbaren" Zustände demonstriert. Es sei keine Stadt mehr, schon gar nicht mehr ihre eigene Stadt.

Die kleine italienische Hafenstadt Ventimiglia an der französischen Grenze ist gefüllt mit afrikanischen Migranten. Jetzt hat ein Teil der Einwohner gegen die „nicht mehr tragbaren“ Zustände demonstriert.

„Wir halten das nicht mehr aus, die Stadt ist eingenommen“, sagt einer der Demonstranten in eine Kamera. Sie könnten in ihrer Stadt nicht mehr frei leben, beanstandet er. Es sei keine Stadt mehr, schon gar nicht mehr ihre eigene Stadt.

„Die Regierung zwingt uns das auf und wir zahlen dafür. Das kann so nicht weiter gehen“, fährt er fort. Wo bleibt unsere Souveränität?“ Staat und Bürgermeister müssten auf uns hören, tun sie aber nicht, meint er.

Ein anderer junger Italiener beklagt, dass die Frauen nachts nicht mehr alleine auf die Straße gehen könnten. Sie seien jetzt nur noch in Gruppen unterwegs. „Die Situation wird immer schlimmer. Wir können das nicht mehr hinnehmen“, so seine Kritik.

Ein Ladenbesitzer beklagt die mittlerweile fehlenden Touristen in  Ventimiglia. „In Wirklichkeit haben wir gar keine Touristen mehr und damit auch immer weniger Arbeit. Ich weiß, dass sich die heutigen Demonstrationen gegen uns richten können, denn wir reden immer offener über die Situation, aber wir hoffen wirklich, dass das bald ein Ende nimmt.“

Ventimiglia, das inzwischen „Kleines Calais“ genannt wird, hat sich zu einer Migrantenstadt entwickelt, weit bis ins Bevera Tal hinein und bis an die französische Grenze. Erst vor wenigen Tagen ist eine Gruppe illegaler Migranten auf dem Weg nach Frankreich von der Polizei gestoppt worden. Nur mit Tränengas konnten die Beamten die Gruppe von 400 Menschen aufhalten.

Nach europäischem Gesetz müssen Migranten Asyl dort beantragen, wo sie zuerst eingereist sind. Italien hat aber längst die Kontrolle über die Migrantenströme verloren.

(mcd)

Kommentieren

Werte Leserinnen und Leser!

Schon lange wollen wir das Diskussionsklima in der Kommentarfunktion verbessern und dabei unserer Maxime „Meinungsfreiheit für alle“ treu bleiben. Wegen personeller und finanzieller Engpässe war dies bisher nicht möglich.

Wir wenden uns deshalb mit der besonderen Bitte an Sie: Unterstützen Sie die Einrichtung unseres Moderators mit Ihrer Spende! Er wird sich um Trolle, Provokateure und strafrechtlich relevante Äußerungen kümmern.

Hier Spenden!

IBAN: DE21100700240525505400 BIC: DEUTDEDBBER, Verwendungszweck: Kommentar-Moderator