Medien anonymisierten die Tat

Afro-Schülerclique soll 15-jährige Schülerin vergewaltigt haben

Epoch Times, Freitag, 27. November 2015 12:59
Sechs Jugendliche einer ausländischen Schülerclique einer Mittelschule im österreichischen Graz sollen im Mai diesen Jahres eine 15-jährige Mitschülerin im Essensraum vergewaltigt haben. Dass fünf der Täter einen afrikanischen Hintergrund haben, traute sich nur eine kleine österreichische Newsseite zu veröffentlichen, während viele große Medien und Presseagenturen die Tat anonymisierten. Das Mädchen war den Sextätern hilflos ausgeliefert, während zahlreiche andere Jugendliche tatenlos zuschauten. Über den sechsten Täter wurden keine speziellen Angaben gemacht.
Foto: PATRICK PLEUL/AFP/Getty Images

Die Staatsanwaltschaft Graz ermittelt seit einigen Monaten im Falle einer mutmaßlichen Vergewaltigung einer 15-jährigen Schülerin einer Mittelschule im Mai diesen Jahres, wie die Zeitschrift "Stern" berichtete. Demnach habe das Mädchen zunächst nur den Tatbestand Nötigung und Mobbing angegeben, worauf die Polizei mit Ermittlungen begann. Erst Monate nach der Tat und nach einem Schulwechsel habe sie sich einem Betreuer anvertraut und die Vergewaltigung angezeigt.

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Schreie bis ins Klassenzimmer gehört, Lehrerin reagierte nicht

Das Mädchen soll mit einem der Beschuldigten engeren Kontakt gehabt haben. Als sie diesen beendet habe, soll sie von dem Ex-Freund und seinen Freunden monatelang schikaniert und bedrängt worden sein. Eines Tages soll es dann passiert sein. Schon Stunden vor der Vergewaltigung soll es sexuelle Übergriffe von der Clique auf das Mädchen gegeben haben.

Im Laufe der Ermittlungen hatten Mitschüler ausgesagt, dass die Jugendlichen das Mädchen in der Toilette festgehalten hätten. Man habe sie bis ins Klassenzimmer schreien hören. Doch die Lehrerin habe nicht darauf reagiert. Als die 15-Jährige schließlich in den Klassenraum kam, musste sie sich obendrein rechtfertigen, dass sie zu spät zum Unterricht käme.

Der Direktor der Schule wusste von diesem Vorfall offenbar nichts: "Davon weiß ich nichts. Mir wurde mitgeteilt, die Burschen hätten das Mädchen gehindert, die Klasse zu verlassen. Sie haben die Tür zugehalten." Daraufhin habe eine Lehrerin die Tür aufgedrückt und dem Mädchen geholfen. Der Direktor besprach den Vorfall mit dem Landesschulrat und informierte anschließend die Polizei. Die sechs Jugendlichen galten in der Schule als "auffällig". 

Erst Monate nach der Tat und nach einem Schulwechsel vertraute sich das Mädchen dann einem Betreuer an.

Hilflos ausgeliefert: Vergewaltigung vor "Publikum"

Wie die 15-Jährige aussagte, wurde sie später schreiend über den Schulhof zum Essensraum gezerrt und dort von den Beschuldigten vergewaltigt. Dabei hätten zahlreiche Jungen und Mädchen, die nur zum Teil von dieser Schule waren, zugesehen. Die Augenzeugen unterließen es jedoch, dem hilflosen Opfer beizustehen. Gegen die tatenlosen Gaffer wird jetzt wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt.

Die Jugendlichen waren zum Tatzeitpunkt bereits 14 und damit strafmündig, befinden sich aber noch auf freiem Fuß. Altersbedingt haben sie die Mittelschule inzwischen verlassen. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hansjörg Bacher, bestätigte gegenüber der "Kleinen Zeitung" die Ermittlungen. "Es ist ein Verfahren anhängig, wir warten aber noch auf den Bericht der Polizei!", so Bacher. Einer der Beschuldigten habe Österreich bereits verlassen und soll sich in London aufhalten. 

Ethnisch-kultureller Zusammenhang wurde verschwiegen

Die ethnische Identität der mutmaßlichen Täterclique wurde von den Medien und Presseagenturen absichtlich verschwiegen, man kann nur politische Gründe dahinter vermuten. Anfangs brachte lediglich eine kleine Newsseite mit Bezug auf die Druckausgabe der "Kleinen Zeitung" den ausländischen Hintergrund der Gruppe zum Vorschein. Auf der Online-Ausgabe der Zeitung war indes nichts davon zu finden. 

Die Newsseite "Unser Tirol" hatte sich mit ihrer offenen und mutigen Berichterstattung diversen Anfeindungen gegenüber gesehen. In einem Nachbericht legte die Seite einen Screenshot der Printausgabe der "Kleinen Zeitung" bei, in dem von "afrikanischen Wurzeln" der Täter die Rede ist. Inzwischen fassten auch andere kleinere Newsportale den Mut zur unverschleierten Berichterstattung, wie zum Beispiel "Österreich.at"

Natürlich spielt die Identität der Täter nur eine untergeordnete Rolle, da sie am Tatbestand nichts ändert. Allerdings stellt der Tathergang eine derart dreiste Vorgehensweise und kulturelle Verrohung dar, dass der ethnische Hintergrund zumindest nicht absichtlich verschwiegen werden muss und aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Denkweise anderer Kulturen auf einheimische Mädchen zu tun hat. Kommt hier noch eine Gruppendynamik hinzu, fallen Schranken, die nicht fallen dürfen. Eine absichtliche Verheimlichung solcher Tatsachen deutet auf eine krankhafte Verdrücktheit der ganzen Gesellschaft hin, verunsichert die Bevölkerung und gießt Wasser in die Mühlen rechtsextremer Randgruppen.  (sm)



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