Österreich im Genderwahn – Jesus muss als „Zwitter“ bezeichnet werden: Kindergärtnerin „zu religiös“ – gefeuert!

In Wien wird eine Kindergärtnerin als "extreme Christin" bezeichnet, weil sie eine Halskette mit einem Kreuz trägt und am Sonntag in die Kirche geht. Sie wurde gefeuert weil sie den Kindern im traditionellen Sinn vom Weihnachtsfest erzählte.

Eine Wiener Kindergärtnerin wurde im Sommer diesen Jahres von der Stadt Wien entlassen, weil sie "zu religiös" war. Anfang Oktober sorgte dieser Fall beim Wiener-Wahlkampf erneut für Schlagzeilen.    

Bei einer Wahlkampf-Debatte brachte der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache die Kündigung der Pädagogin zur Sprache, die dafür entlassen wurde, dass sie den Kindern das Christfest erklärte. Strache bezeichnete den Vorfall als "gesellschaftliche Fehlentwicklung".
Die Vorsitzenden der rot-grün regierten Stadt Wien bestritten die Kündigung der Kindergärtnerin. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) sagte, diese Behauptung sei "ein unfassbarer Unsinn, schämen Sie sich für solche Behauptungen," so Häupl zu Strache.  
Er sagte sogar: "So viel Unwahrheit auf einem Fleck habe ich noch nie erlebt – das muss ich so in aller Deutlichkeit sagen." 
Doch die Wahrheit kam sofort ans Tageslicht: Manfred Juraczka von der ÖVP, hatte das Kündigungsschreiben der Magistratsabteilung 10 – Wiener Kindergärten dabei und las den Absatz vor, dass sich die Kindergärtnerin nicht an die Vorgaben der Stadt Wien gehalten und ein Kind entgegen der Richtlinien mehrmals über das Weihnachtsfest aufgeklärt habe, was zu ihrer Kündigung führte.
Schließlich musste Häupl eingestehen, dass es "schon sein mag", dass sich der Vorfall zugetragen hat. Dann meinte er, die Kündigung werde zurückgezogen und die Kinderpädagogin nicht hinausgeschmissen. 

"Jeder weiß, dass er Sohn Gottes ist"

Die Leiterin des Kindergartens warf der 50-jährigen Pädagogin auch vor, den Bildungsplan des MA 10 nicht eingehalten zu haben. 
Das bestreitet die betroffene Kindergärtnerin auch nicht. 
"Es stimmt: Ich habe den Kindern die christliche Bedeutung des Weihnachtsfestes erklärt", sagte Frau S., die im Interview mit der österreichischen Kronen-Zeitung nicht namentlich genannt werden wollte. "Aber ich durfte im Kindergarten ja nicht einmal sagen, dass das Jesuskind ein Bub ist – es musste gegendert werden, also ‚geschlechterneutral‘ als Zwitter erklärt werden. Obwohl jeder weiß, dass er Sohn Gottes ist." 

Die Mutter einer 19-jährigen Tochter fügte hinzu, dass sie einige "dieser Vorgaben" der Stadt Wien, nicht "mit gutem Gewissen" erfüllen konnte.  

Kündigung der "extremen Christin" nicht aufgehoben 

Der Wiener Bürgermeister sagte zwar, die Kündigung der Kindergärtnerin wurde aufgehoben, bislang hat sich jedoch niemand von der Stadt Wien bei der Frau gemeldet um den Fall noch einmal zu besprechen. Ihre Kündigungsfrist läuft bis Jahresende.
"Warum wurde ich so behandelt?", fragt die Pädagogin im Interview mit der "Krone". "Ich bin arbeitslos, weil ich eine religiöse Person bin. Und warum wurde bei dieser Wahl-Fernsehsendung mit den Parteichefs gesagt, dass meine Kündigung aufgehoben worden sei? Das stimmt doch nicht. Niemand hat sich gemeldet, obwohl man mich als ‚extreme‘ Christin hingestellt hat – nur, weil ich am Sonntag in die Kirche gehe und ein Kreuz an der Halskette trage." (so)