An den Landeshauptmann von Oberösterreich

Offener Brief: Linzer Bürger bilden Fahrgemeinschaften wegen Migrantenproblemen am Bahnhof

Epoch Times, Samstag, 13. Februar 2016 10:00
Besorgte Eltern aus Linz gründeten jetzt Fahrgemeinschaften, um ihre Kinder sicher zum Zug und wieder heim bringen zu können. Das Marokkaner-Problem am Linzer Bahnhof zieht immer größere Kreise. Ein offener Brief eines Vaters an seinen Landeshauptmann (entspricht dem Ministerpräsidenten) beschreibt die Situation.
Symbolbild
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Foto: Dan Kitwood/Getty Images

Der offene Brief eines besorgten Vaters aus dem oberösterreichischen Alkoven an seinen Landeshauptmann Josef Pühringer und die Polizei spricht über die Ängste von jungen Frauen und Mädchen, den Linzer Hauptbahnhof zu benutzen. 

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"Unsere Tochter lernt Friseurin in Linz. Sie muss regelmäßig am Abend durch den Bahnhof gehen. Sie hat uns gesagt, dass sie Angst hat, weil auf ihrem Weg sehr viele junge ausländische Burschen stehen", schreibt Franz H. aus Alkoven, Bezirk Eferding.

Er machte die Probe auf's Exempel und fuhr mit seiner Frau mit der LILO, der Linzer Lokalbahn in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz, denselben Weg, den seine Tochter nehmen muss.

"Wir mussten dabei feststellen, dass sie nicht übertrieben hat, es war leider schlimmer als gedacht. Von einer Polizeipräsenz haben wir nichts mitbekommen, obwohl wir eine Dreiviertelstunde dort waren. Ich hab' mich erkundigt, angeblich gibt es zu wenig Beamte. Nach 20 Uhr sind nur noch fünf Polizisten dort. In einem Land wie Österreich darf es einfach nicht sein, dass unsere Kinder am Weg zur Arbeit und nach Hause Angst haben müssen", zitiert die österreichische "Krone" den Vater.

Mehr Polizei - trotzdem keine Sicherheit

Die "Krone"-Reporter gingen dann mit einem Kamera-Team hin, um sich die Lage vor Ort selber anzuschauen. An der angespannten Situation habe sich nichts geändert, so das Blatt. Es gebe zwar mehr Polizisten und Security-Mitarbeiter vor Ort, was aber diverse Gruppen nicht davon abschreckte, ihr Unwesen zu treiben.

Dabei handelte es sich nicht einmal nur um die Marokkaner, sondern auch um zahlreiche rumänische Bettler. Im benachbarten Parkhaus wurde, trotz der Kameras, mit Drogen gedealt.

Joachm Zandl, ein ÖBB-Security sagte zur aktuellen Sicherheitslage: "Gerade bei den Spätzügen gibt es immer wieder Fahrgäste, die uns bitten, sie bis auf den Bahnsteig zu begleiten, weil sie sich fürchten." (sm)

Siehe auch:

Bahnhof Linz und das Marokkaner-Problem: Männer, die nichts zu verlieren haben

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