Politische Entgleisung: SPÖ-Politiker nennt Gabalier „Vollpfosten” – bei seiner Musik „kotzt sich Österreich an”

Der österreichische Musiker Andreas Gabalier hat sich mit seinen Liedern wie "Amoi seh ma uns wieder" längst nicht nur in die Herzen der Österreicher gespielt. Auch in Deutschland sind seine Konzerte ausverkauft. Jetzt wurde er als erster Österreicher überhaupt zu "MTV Unplugged" eingeladen. Seine Fans freuen sich, aber es gibt auch Spott...

Andreas Gabalier gehört zu den absoluten Top-Stars im Schlager-Geschäft. Der „Volks-Rock’n-Roller“ produzierte bereits fünf Nummer-1-Alben in Österreich, verkaufte zwei Millionen CDs, und erhielt einen Bambi als „Shooting Star“.

Als erster Österreicher überhaupt wurde der 31-Jährige zu „MTV Unplugged“ eingeladen. Nur die größten des Show-Biz durften bisher bei der Konzertreihe auftreten: Nirvana, Bob Dylan & Co. In diesem Jahr wird auch Gabalier dabei sein. Am 14. September im Odeon Theater in Wien wird das Konzert stattfinden.

Zahlreiche Fans gratulierten dem Superstar zu seinem MTV-Auftritt. So auch FPÖ-Chef Heinz Christian Strache, der schrieb: „Die absolute Mehrheit der Österreicher freut sich sicher aufrichtig über seinen großen Erfolg (aufgrund seiner herausragenden Leistungen). Denn Andreas Gabalier ist ein großer österreichischer Musiker.“

Aber der Musiker erntete auch ätzenden Spott. So schrieb Christoph Baumgärtel, stellvertretender SPÖ-Vorsitzender aus Langenzersdorf: „Die absolute Mehrheit der Österreicher kotzt sich sicher an, wenn sie den Vollpfosten musizieren hört. Allein, dass man Gablier einen Künstler nennen würde, sei „schon zum schieflachen“. Als ein andere User kommentiert, dass sich Kurt Cobain im Grab umdrehe, antwortet der SPÖ-Politiker „Da hat sich eindeutig der Falsche erschossen…“.

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Andreas Gabalier machte neben seinen künstlerischen Erfolgen auch mit „politisch unkorrekten“ Aussagen von sich reden.

In seinem Lied „A Meinung haben“ es heißt: „Wie kann des sein / dass a poar Leut / glauben zu wissen, / wos a Land so wü. // Is des der Sinn einer Demokratie? / Dass ana wos sogt und die andern san stü.“ (Siehe: Andreas Gabalier sagt vor 70 000 Fans „dass dieses Land den Bach runtergeht“)