Polizist: Brüssler Polizei befindet sich im „Straßenkrieg“ mit jungen Migranten – und verliert

In Brüssel meldete sich ein Polizist anonym zu Wort: "Wir können nicht eingreifen. Diese Strategie wird seit Jahren bei Veranstaltungen verfolgt: Nicht provozieren, sondern sich so wenig wie möglich zeigen." Die Polizei befände sich bereits mit jungen Immigranten in einem Straßenkrieg und verlöre massiv.

Die belgische Webseite „Humo“ brachte am 20. November ein Interview mit „Griet“, einem Polizisten, der sich anonym zu den jüngsten Migranten-Krawallen in Brüssel äußert.

Andere Blogs in Belgien und den Niederlanden griffen das Thema auf, es könnte durchaus wahr sein. Manches darin scheint überspitzt. Falls es humorvoll gemeint sein sollte, wäre wohl immer noch ein Körnchen Wahrheit darin. Bisher war es nicht überprüfbar.

Griet erklärt: „Wir können nicht eingreifen. Diese Strategie wird seit Jahren bei Veranstaltungen verfolgt: Nicht provozieren, sondern sich so wenig wie möglich zeigen.“

Alle Maßnahmen der Polizei gegen Jugendliche aus ethnischen Minderheiten würden intern als „Rassismus“ eingestuft. Griet erklärt, dass sich die Polizei bereits mit jungen Immigranten in einem „Straßenkrieg“ befindet und die Polizei massiv verliert. Demnach könnten Einwanderer tun was sie wollten.

Die Polizei ist frustriert

Die Polizei träfe ständig auf „junge, linke Richter, die glauben, wir seien Rassisten“. Die linke Regierungspolitik führe dazu, dass die Polizei den Straßenkrieg verliere. Die Chefs der Polizei wagten nicht, Risiken einzugehen und hätten keine Erfahrungen mit der Durchsetzung des Gesetzes.

Selbst wenn wir während dieser Krawalle 50 Kriminelle verhaftet hätten, wären sie alle am nächsten Tag freigelassen worden.“

Das Verhältnis der Polizei zur Staatsanwaltschaft wäre noch nie so schlecht gewesen. Die Polizei müsse ständig dieselben Verbrecher festnehmen und vor Gericht bringen – und die Richter ließen sie wieder frei.

Ich habe in den letzten Jahren Hunderte von Kriminellen verhaftet, aber ich glaube nicht, dass 10 mehr als ein paar Tage im Gefängnis waren.“

„Neunzig Prozent von dem, was wir tun, macht keinen Sinn“

„Neunzig Prozent von dem, was wir tun, macht keinen Sinn. Wir arbeiten in einer Umgebung der totalen Straffreiheit für Kriminelle,“ so der Polizist weiter.

Die Personalsituation der Polizei sei kritisch. Zwei Beispiele von Griet:

„Eine marokkanische Kollegin, die zur gleichen Zeit wie ich zur Polizei kam, war vor kurzem in Italien im Urlaub. Sie wurde zusammen mit ihrem marokkanischen Freund verhaftet, als drei Kilo Kokain und Heroin in ihrem Auto gefunden wurden. Sie wurde für kurze Zeit in Italien inhaftiert. Als die Beamtin nach Brüssel zurückkehrte, durfte sie ihren Job behalten. Obwohl sie eine internationale Drogenschmugglerin ist, wurde sie weder gefeuert noch suspendiert und hat Zugang zu Polizeidatenbanken.“

Und:

„Wir hatten einen marokkanischen Kollegen in unserem Bezirk. Niemand vertraute ihm. Er machte Prüfungen, um Chefinspektor zu werden. Eines Tages stürmte er in unsere Polizeistation und versuchte eine verdeckte Ermittlerin zu erwürgen. Andere Beamte mussten ihn zurückhalten und von der Frau wegziehen. Eine normale Polizeiorganisation hätte ihn sofort entlassen.“

Was geschah mit dem marokkanischen Kollegen?

Stattdessen versetzte ihn Brüssel und beförderte ihn, um ihn als Hauptinspektor an einem anderen Ort einzusetzen! Er führt eine Gruppe von verdeckten Ermittlern an, die für Polizeistationen Gebetsräume gefordert haben und sich weigern Frauen die Hand zu geben oder ihren Anweisungen zu folgen.“

Was geschah nach dem WM-Qualifikationsspiel?

Der Hintergrund, wie ihn „dagelijksestandaard“ berichtet: Nach dem entscheidenden WM-Qualifikationsduell zwischen Elfenbeinküste und Marokko randalierten einige hundert marokkanische Menschen auf dem Weg von der Lemonnierlaan zum Bahnhof Brüssel-Midi. Dabei versuchte der Mob, ein Möbelhaus anzugreifen. Zu ihrem Unglauben befahl das Kommando den Polizeikräften in der Lemonnierlaan, sich „taktisch zurückzuziehen“.

Wenig später kam die Meldung, dass das Möbelhaus geplündert wurde. Menschen, die dies verhindern wollten, wurden belästigt. Die Polizei ist zu diesem Zeitpunkt ein paar hundert Meter entfernt und hat immer noch die Strategie, sich zurückzuziehen. Ein weiterer Laden wird überfallen, die Randalierer bedrohen die Bewohner und berauben sie.

Der Besitzer des Ladens rief anschließend den Rettungsdienst an und bat um einen Krankenwagen. Die Krankenwagenbetreiber baten um Unterstützung durch die Polizei und um die Erlaubnis, sich zurückzuziehen. Doch der Diensthabende in der Polizeikommandozentrale entschied: „Dieser Mann muss selbst ins Krankenhaus gehen, wir haben jetzt keine Leute dafür“.

Die Beamten konnten es nicht glauben, ihr Zorn wuchs. In der Nähe des Südbahnhofs beobachteten sie, wie eine Gruppe von Vandalen, die aus dem Zentrum kommt, versuchte, in einen Sexshop einzubrechen. Sie führten keine Verhaftungen durch, da sie wissen, dass die Staatsanwaltschaft die Täter noch am selben Abend entlassen würde.

Nach zwei Stunden ist die „Party“ vorbei und die Polizei in der Hauptstadtzone hat die Sache wieder unter Kontrolle. Die Lemonnierlaan gleicht einem Kriegsgebiet, die Polizisten sind völlig ernüchtert. (ks)

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