Schweiz: Afrikanerin muss 18 Jahre in Haft – Mit Gartenhippe auf Asylbetreuerin eingehackt – Staatsanwalt spricht von „Massakrierung“

Verhandelt wurde vor dem Bezirksgericht Bülach eine schwere Gewalttat in einem Durchgangszentrum für Asylsuchende. Das Urteil, 18 Jahre Haft, wurde entsprechend der Schwere und Heimtücke der Tat gefällt.

Am gestrigen Dienstag, 12. September, verhandelte das Bezirksgericht Bülach eine schwere Gewalttat, begangen in einem Asylzentrum in Embrach, Kanton Zürich, Schweiz.

Das im Juni 2013 eingereichte Asylgesuch einer 36-jährigen Frau aus der Elfenbeinküste, die ohne Papiere in die Schweiz kam, wurde abgelehnt. Daraufhin hätte sie das Land im November 2014 verlassen sollen, widersetzte sich aber der Ausreise immer wieder, wie die „Basler Zeitung“ berichtet.

Auch als sie von Embrach in die Notunterkunft Adliswil umziehen sollte, wo alleinstehende Frauen und Familien untergebracht werden, wehrte sie sich gegen die Verlegung, trotz täglicher Gespräche mit dem Betreuerteam.

Auf Betreuerin eingehackt

Am 18. November 2015 suchte die Betreuerin der Frau diese in ihrem Zimmer auf, um sie zum Packen für die Verlegung zu bewegen. Sie erklärte jedoch, dass sie Bauchweh habe und nicht weggehen könne. Die Betreuerin bot ihr an, ihr beim Packen zu helfen.

Daraufhin ging die Afrikanerin zur Zimmertür, schloss sie ab und wandte sich dem Schrank zu. Aus diesem entnahm sie einen Gertel, auch Hippe oder Rebmesser genannt, ein machetenähnliches Gartenmesser mit gekrümmter 30-Zentimeter-Klinge. Dann ging sie auf die Betreuerin zu.

Mehrfach schlug sie der Frau mit dem Messer auf den Kopf, sodass diese zusammensackte und auf dem Boden liegen blieb.

Sodann stürzte sich die Beschuldigte mit dem Gertel auf die Geschädigte und hackte weiter unerbittlich und mit grosser Wucht circa zwanzigmal auf Kopf, Rumpf und Extremitäten der Geschädigten ein.“

(Anklageschrift)

Der „Tagesanzeiger“ berichtet, dass sich die Afrikanerin dann die blutverschmierten Kleider wechselte und eine Perücke aufsetzte.

Anschließend schüttete sie Brennspiritus über den Körper der blutüberströmten junge Frau. Als Mitarbeiter der Flüchtlingsunterkunft an die Türe poltern, flüchtet die Täterin mit den Worten „Je vais mourir à la prison!“ (Ich werde im Gefängnis sterben!) aus dem Fenster.

Noch am gleichen Abend wurde die Afrikanerin in der acht Kilometer südlich entfernten Kleinstadt Kloten von der Kantonspolizei verhaftet.

Aggressiv vor Gericht

Wie der „Blick“ weiter berichtet, zeigte sich die Angeklagte auch vor Gericht äußerst aggressiv. Den Staatsanwalt nennt sie beim Vornamen, brüllt ihn an:

Haben Sie eigentlich das Gefühl, Sie seien Gott? Oder die Sonne? Oder der Weihnachtsmann?“

(Angeklagte)

Auch ihr Opfer pöbelt sie mit aufgerissenen Augen an, steht auf, fuchtelt mit den Armen herum. Die entstellte Mitarbeiterin sitzt währenddessen weinend im Gerichtssaal und versucht den Blicken der Afrikanerin, die ihr all das angetan hat, auszuweichen.

Der Gerichtspräsident fordert die Frau aus der Elfenbeinküste auf „endlich still“ zu sein, worauf diese gar nicht reagiert. Zwischenzeitlich muss sie aus dem Gerichtssaal entfernt werden.

Als sie nach dem Motiv für die grausige Bluttat gefragt wurde, wirkte sie jedoch ungewöhnlich kleinlaut: „Du kamst einfach in mein Zimmer. Ich habe schlecht geschlafen“, richtet die Afrikanerin ihren Erklärungsversuch direkt an das Opfer. Dann: „Sie ist eine Tyrannin, hat mich angeschrien!“

Doch der eigentliche Höhepunkt sei laut „Blick“ gewesen, dass die Täterin gar eine Entschuldigung von ihrem Opfer forderte!

18 Jahre für schwere Entstellung

Die Asyl-Betreuerin erlitt schwere Verletzungen. Sie erblindete auf dem linken Auge, das rechte konnte gerettet werden. Sie verlor drei Zähne und ihr Gesicht bleibt durch Narben entstellt.

Zudem habe die Beschuldigte die Absicht gehabt, ihr wehrloses Opfer bei lebendigem Leib zu verbrennen, so die Staatsanwaltschaft. Sie habe heimtückisch gehandelt, das Opfer in einen Hinterhalt gelockt und das Zimmer verriegelt.

Der Staatsanwalt wertete den Angriff als „bestialische, perfide und teuflische Tat“ und forderte für die Afrikanerin eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren sowie ambulante psychische Behandlung.

Die Beschuldigte hat besonders skrupellos gehandelt, die Attacke kommt einer Massakrierung gleich.“

(Adrian Kaegi, Staatsanwalt)

Dem wollte sich der Richter nicht entziehen und bestätigte mit seinem Urteil die 18 Jahre. Als das Urteil verlesen wurde, rastete die Verurteilte aus, pöbelte wieder das Opfer an. Dann schrie sie:

Ich will zurück nach Afrika!“

 

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