Sich „Merkels Wahnsinn“ entgegen stellen: Gauland fordert sofortigen Asylstopp

Alexander Gauland kritisiert die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin aufs schärfste. Der AfD-Vize wirft der rot-roten Landesregierung Realitätsverlust vor.

"Was haben Ihnen die Bürger in diesem Land eigentlich getan, dass Ihnen Migranten näher stehen als der deutsche Steuerzahler?", fragte der AfD-Vize im Landtag die rot-rote Landesregierung, berichtet die Junge Freiheit. 

"Die Kommunen sind mit ihren Mitteln am Ende, und die bewundernswerten freiwilligen Helfer werden immer mehr zu nützlichen Idioten einer verantwortungslosen Utopie herabgewürdigt", kritisiert Alexander Gauland die unkontrollierte Einwanderung aufs schärfste. 
Die Landesregierung habe den Bezug zur Realität verloren. Anstatt sich "Merkels Wahnsinn" in den Weg zu stellen und einen sofortigen Aufnahmestopp zu fordern "lese ich hier einen SPD-Antrag voller Integrations- und Willkommensphrasen", sagt der AfD-Politiker. 
Die überfüllten Asylheime würden zu "Brutstätten der Gewalt" werden und in den Zeltlagern frieren sich die Menschen in den Winter. 

Allahs Wille steht über die freie Gesellschaft

In machen Teilen Deutschlands läge die Kinderarmut bei über 30 Prozent, beklagt Gauland. Auch die Arbeitslosigkeit und Schulabgänger, oft schon vor dem Hauptschulabschluss, seien ein großes Problem.

Durch die "Willkommenskultur" von Angela Merkel kommen nun noch Millionen Menschen nach Deutschland, von denen viele keine Bildung hätten. Meist seien es junge männliche Muslime "aus einem Kulturkreis, der Allahs Willen über die freie und demokratische Gesellschaft stellt", so Gauland weiter. 
In Europa sehe er bereits überall Ghettos mit hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalität und deshalb sei jeder der an "Merkels bedingungsloser Grenzenlosigkeit festhält" willentlich dabei die Substanz des deutschen Rechts- und Sozialstaates zu zerstören. 
Deshalb fordre die AfD sofortige "Aussetzung des Asylrechts, des Familiennachzugs und die sofortige Grenzschließung". Ob diese Forderung von der Opposition als rechts, rechtspopulistisch oder Hetze bezeichnen würden, wäre dem Politiker egal. (so)