Ungarn hält Flüchtlinge nun in Containerdörfern bis zum Abschluss des Asylverfahrens fest

Ungarn will Flüchtlinge ab Dienstag für die Dauer ihres Asylverfahrens in Containerdörfern nahe der Grenze zu Serbien festhalten. Von dem Gesetz betroffen sind alle neu ins Land kommenden sowie die bereits in Ungarn lebenden Flüchtlinge.

Ungarn will Flüchtlinge ab Dienstag für die Dauer ihres Asylverfahrens in Containerdörfern nahe der Grenze zu Serbien festhalten.

Der Grenzschutz, die Polizei und die Asylbehörden hätten die notwendigen Vorbereitungen getroffen, um die verschärften Regelungen zum Umgang mit Flüchtlingen umzusetzen, teilte das Innenministerium am Montag mit.

Das Parlament in Budapest hatte am 7. März mit großer Mehrheit beschlossen, dass Flüchtlinge künftig in grenznahen Transitzonen festgehalten werden, bis über ihr Asylverfahren endgültig entschieden wird.

Von dem Gesetz betroffen sind alle neu ins Land kommenden sowie die bereits in Ungarn lebenden Flüchtlinge. Das UN-Flüchtlingshilfswerk und Amnesty International hatten den Beschluss scharf kritisiert. (afp)