Wiener Westbahnhof: Mehr Polizeipräsenz nach großer Prügelei zwischen Afghanen und Tschetschenen

Hauptgrund für die erhöhte Präsenz der Polizei seien vor allem “Streitereien unter männlichen, jugendlichen Afghanen”. Die Polizei sieht Handlungsbedarf aber vor allem bei der Integration der Jugendlichen.
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SymbolfotoFoto: CHRISTOF STACHE/Getty Images
Von 2. Januar 2017

Am Westbahnhof in Wien wird die Anzahl der Polizei-Streifen erhöht. Damit reagiert die Polizei auf eine heftige Prügelei zwischen zehn Afghanen und Tschetschenen letzte Woche. Dies berichtet die “Krone-Zeitung”.

Diese Auseinandersetzung war offenbar nur der Anlass. Wie Polizeisprecher Eidenberger gegenüber APA sagte, seien vor allem “Streitereien unter männlichen, jugendlichen Afghanen” der “Hauptgrund”. Immer wieder komme es zu Streit und Verletzungen, so Eidenberger. Dort treffe man sich, trinke Alkohol und nutze das WLAN.

Gerade die afghanischen Jugendlichen würden ein “respektloses Verhalten gegenüber der Polizei” zeigen. Die Polizei reagiert mit vermehrten Festnahmen. „Mit Abstand die meisten erfolgen wegen Verwaltungsdelikten, wie die Verweigerung der Ausweisleistung oder aggressives Verhalten.“

„Ghettoblaster mit lauter arabischer Musik stören“

Vor allem aber stören diese Jugendlichen die Fahrgäste und Händler mit ihrem Verhalten. Am meisten störe die laute arabische Musik aus den Ghettoblastern, sagte eine Blumenhändlerin gegenüber der “Krone”. „Es ist nicht lustig“, sagt sie. Die Lage sei über die Jahre schlimmer geworden, so eine andere Frau.

Aus Sicht der Polizei geht es “definitiv” um “Integrationsprobleme, die die Polizei nicht lösen kann“, so Eidenberger. Die Hintergründe seien “weniger kriminalpolizeilicher, sondern eher ethnischer und alkoholbedingter Natur”.

Unterdessen ermittelt das Landeskriminalamt wegen etwaiger Bandenkriminalität am Wiener Westbahnhof. Auch das Referat für Minderheitenkontakte sei eingeschaltet, so die „Krone“.

 



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