Assad über Syrien-Krieg: „Wenn der Westen aufhört die Extremisten zu unterstützen liegt das Schlimmste hinter uns“

Sollten nicht "der Westen und andere Länder und deren Alliierte, ihre Marionetten, diese Extremisten auf sehr massive Weise weiter unterstützen, liegt das Schlimmste nach meiner Überzeugung hinter uns", so der syrische Staatschef Baschar al-Assad.

Nach sechs Jahren Krieg in Syrien hält der syrische Staatschef Baschar al-Assad nach eigenen Worten das Schlimmste für überstanden. Die Dinge entwickelten sich derzeit „in die richtige Richtung, weil wir die Terroristen besiegen“, sagte er in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit dem indischen Fernsehsender Wion.

Sollten nicht „der Westen und andere Länder und deren Alliierte, ihre Marionetten, diese Extremisten auf sehr massive Weise weiter unterstützen, liegt das Schlimmste nach meiner Überzeugung hinter uns“, sagte Assad mit Blick auf den Konflikt.

In den vergangenen Monaten hatten die syrischen Regierungstruppen und verbündete Kämpfer Geländegewinne in Syrien erzielt. Unter anderem hatten sie im Dezember nach jahrelangem Kampf die Großstadt Aleppo mit Hilfe Russlands und dem Iran zurückerobert.

Der Syrien-Konflikt hatte im Frühjahr 2011 begonnen. Seither bombardiert die internationale Gemeinschaft das Land. Terroristen sollen vertrieben und die syrische Regierung gestürzt werden. Mehr als 320.000 Menschen sind bei den Kämpfen getötet und Millionen Syrer in die Flucht getrieben worden. (afp/so)

 

Siehe auch:

Priester: Syrien-Berichterstattung „die größte Medienlüge unserer Zeit“ – Es „gab keinen Volksaufstand gegen Assad“

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