Clinton warnt vor Gefahr durch „Fake-News“ im Internet – „Pizzagate“: Es gibt viele Hinweise auf Verbindung zu Pädophilenring

Hillary Clinton und ihr Berater John Podesta wurden im US-Wahlkampf mit einem Pädophilenring in Verbindung gebracht. Unter dem #Pizzagate wurden Nachrichten verbreitet, die darauf hindeuten, dass Podesta tatsächlich in der Pädophilen-Szene eine Rolle spielen könnte. Trotz zahlreicher Hinweise wird die Geschichte als Fake-News bezeichnet. Hillary Clinton will dem "Phänomen" der sogenannten Falschnachrichten nun rasch die Stirn bieten.

Die unterlegene US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat vor der Verbreitung von Falschmeldungen im Internet gewarnt. Diese könnten „Konsequenzen in der realen Welt“ haben, sagte Clinton am Donnerstag in Washington. Im Kampf gegen Falschmeldungen gehe es nicht um Politik oder Parteizugehörigkeit: „Menschenleben sind in Gefahr“.

Die Demokratin beklagte eine „Epidemie böswilliger Falschmeldungen und falscher Propaganda“, die in den vergangenen Monaten das Internet geflutet habe. Dem Phänomen müsse rasch die Stirn geboten werden, um „unsere Demokratie und unschuldige Leben zu beschützen“.

Clinton war im Wahlkampf von ihren Gegnern unter anderem als Chefin eines Pädophilenrings bezeichnet worden, der sich in einem beliebten Pizzarestaurant in Washington treffe.

Die Vorwürfe gegen Clinton und ihren Kampagnenleiter John Podesta, in einen Pädophilenring verwickelt zu sein, sind nicht aus der Luft gegriffen.

Verbindungen zwischen Podesta und Pädophilenring

Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte vor dem US-Wahlkampf Tausende Emails von John Podesta. Zahlreiche Internetaktivisten und Rechercheure wollen darin Hinweise auf Verstrickungen von Clintons Vertrauten in einen Pädophilenring entdeckt haben.

Im Fokus der Mutmaßungen steht dabei auch die Washingtoner Pizzeria mit dem Namen „Comet Ping Pong“. Besitzer der Pizzaria ist der einflussreiche Unterstützer und Fundraiser der Demokratischen Partei, James Alefantis. Das Lokal findet in den Podesta-Mails häufig Erwähnung.

Zudem gibt es auf Twitter und Reddit unter dem Hashtag #Pizzagate zunehmend Spekulationen darüber, dass John Podesta und dessen Bruder Tony in die Entführung des 2007 verschwundenen Mädchens Madeleine McCann verstrickt sein könnten.

Trotz auffälliger Ähnlichkeiten der Podesta-Brüder mit polizeilichen Fahndungsfotos in dem Fall Madeleine wurden die Vorwürfe jedoch nicht bestätigt.

Nachweisen lässt sich aber, dass John Podesta im Jahr 2015 persönlich von der Künstlerin Marina Abramovic zu einem sogenannten „Spirit cooking Dinner“ im privaten Rahmen eingeladen wurde. Die Einladung wurde von WikiLeaks veröffentlicht.

Aufnahmen eines „Spirit cooking Dinner“ deuten auf ein hohes Maß okkulter Rituale hin:

Wikileaks äußerte sich kritisch zu diesen Events.

Auch Gemälde und Skulpturen der Podestas lösen bei Beobachtern Kopfschütteln aus.  

Codewörter der Pädophilen-Szene in Podesta E-Mails

Die Verbreitung von Codewörtern der Pädophilen-Szene in John Podestas E-Mails geben weitere Hinweise darauf, dass der Clinton Berater in die Pädophilen-Szene verwickelt sein könnte. Es wurden Briefwechsel entdeckt, die, wenn die Begriffe wörtlich interpretiert werden, keinen Sinn ergeben.

Für großes Aufsehen sorgen auch die Instagram-Einträge des einflussreichen Pizzagastronoms James Alefantis. Unter dem Pseudonym „Jimmy Comet“ veröffentlichter dieser verstörende Bilder mit Kindern und Kommentare, die über seine pädophile Neigungen mutmaßen lassen.

Trotz der gesammelten Indizien zu #Pizzagate wird die Geschichte zur „Fake News“ erklärt.

Siehe auch

Wurde der Begriff „Fake News“ erfunden, um Phädophilenring um Clinton und „PizzaGate“ zu vertuschen?

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