Donald Trump stellt Rechtmäßigkeit der Präsidentschaftswahl in Frage: Millionen stimmten „illegal“ für Clinton

In einer Twitter-Nachricht sprach der designierte US-Präsident Trump von "ernsthaftem Wahlbetrug" in den Bundesstaaten Virginia, New Hampshire und Kalifornien, die seine Gegnerin Hillary Clinton gewonnen hatte.

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat die Rechtmäßigkeit der Präsidentschaftswahl in Frage gestellt.

Millionen von Menschen hätten bei der Wahl Anfang November „illegal“ ihre Stimme abgegeben, schreibt Trump am Sonntagabend (Ortszeit) im Kurznachrichtendienst Twitter. In einer weiteren Twitter-Nachricht sprach er von „ernsthaftem Wahlbetrug“ in den Bundesstaaten Virginia, New Hampshire und Kalifornien, die seine Gegnerin Hillary Clinton gewonnen hatte.


Mit seinen Vorwürfen reagierte er offenbar auf die Neuauszählung von Stimmzetteln in drei Bundesstaaten, die er knapp gewonnen hatte. Clintons Team unterstützt die Neuauszählung.

Trumps neue Twitter-Äußerungen ließen die Vermutung zu, dass er sich durch den angeblichen Betrug um einen noch klareren Sieg gebracht sieht. Bei der Zahl der abgegebenen Stimmen liegt Trump USA-weit rund zwei Millionen Stimmen hinter Clinton zurück; die Besonderheit des indirekten US-Wahlsystems bewirkte aber, dass er die Mehrheit im Wahlleutegremium hat, das den Präsidenten bestimmt.

In einer seiner neuen Twitter-Mitteilungen bezog Trump sich auf diesen Umstand. „Zusätzlich zu meinem Erdrutschsieg im Wahlleutegremium habe ich auch die Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewonnen, wenn man die Millionen von Menschen abzieht, die illegal abgestimmt haben.“

Die Neuauszählung in den drei Bundesstaaten bezeichnete Trump als Zeit- und Geldverschwendung. (afp/so)

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