Frauen- und Mädchenhändlerring in Haiti ausgehoben – Verbindung zu #Pizzagate in USA?

In Haiti hat die Polizei einen Frauen- und Mädchenhändlerring in einem Touristen-Resort ausgehoben, zwölf mutmaßliche Verantwortliche wurden festgenommen. Erst vor wenigen Tagen war in Los Angeles ein Netzwerk von Menschenhändlern mit 470 Verhaftungen ausgehoben worden.

In Haiti hat die Polizei einen Frauen- und Mädchenhändlerring ausgehoben. 33 Mädchen und junge Frauen, darunter 20 Minderjährige, seien in dem Touristen-Resort Kaliko Beach Club eingesperrt aufgefunden worden, sagte Staatsanwalt Danton Léger am Sonntag (Ortszeit). Zwölf mutmaßliche Mitglieder des Menschenhändlerrings wurden festgenommen.

Unter den Festgenommenen waren vier Frauen und acht Männer. Ihnen würden Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung vorgeworfen, teilte die Polizei mit.

Der Kaliko Beach Club liegt 60 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince.

Léger sagte, im Zuge der dreimonatigen Ermittlungen seien Hinweise eingegangen, wonach in dem Beach Club Mädchen für 300 Dollar (280 Euro) pro Person verkauft würden. Die Mädchen wurden laut Zeugenaussagen mit Versprechungen in den Club gelockt, dass dort Strandpartys stattfänden.

Das war ein AFP-Bericht vom 6. Februar 2017.

Hillary und Bill Clinton halfen verhafteten US-Kinderhändlern auf Haiti

Erst vor kurzem berichtete der US-Finanzblog „Zerohedge“ detailliert über eine Aktion, mit der Hillary und Bill Clinton einer US-Bürgerin halfen, die auf Haiti wegen Kinderhandel verhaftet worden war.

Im November wurde durch die „Podesta-Files“ auf Wikileaks bestätigt, wofür es schon vorher deutliche Anzeichen gab: Hillary und Bill Clinton unterstützten die wegen Kinderhandel auf Haiti verurteilte Amerikanerin Laura Silsby, was zu einer sehr milden Strafe für sie führte.

Silsby war an der haitianischen Grenze verhaftet worden, als sie versuchte, 33 Kinder aus Haiti ohne Dokumente heraus zu schmuggeln. Außerdem wurden mit ihr zusammen an diesem 29. Januar 2010 neun weitere US-Bürger verhaftet. Nach einer Intervention von Bill Clinton wurden die neun anderen freigelassen, die Anklage und das Urteil gegen Silsby milderten sich signifikant. Sie erhielt nur noch ein halbes Jahr Haft wegen „Arrangieren irregulärer Reisen“, der Anklagepunkt Menschenhandel wurde fallen gelassen. Im Anschluss an die Verhaftung von Silsby wurden auch noch ihr Anwalt Jorge Puello im Zusammenhang mit einem internationalen Menschenhändlerring festgenommen. Er hatte Frauen und Minderjährigen aus Zentralamerika und Haiti geschmuggelt.

Diese Nachricht wurde im November 2016 von den westlichen Medien entweder ignoriert oder von Clinton-freundlichen US-Medien bekämpft, schreibt der US-Finanzblog „Zerohege“.

Silsby war schon einmal beim Versuch gestoppt worden, 40 Kinder über die haitianische Grenze zu schmuggeln. Dies berichtete sogar CNN. Silsby und ihre Mittäter waren als Missionare aufgetreten, die gegenüber armen Eltern behaupteten, den Kindern in den USA ein besseres Leben und Bildung ermöglichen zu wollen.

Laura Silsby ist die frühere Direktorin der NGO „The New Life Children’s Refuge“. Emails von ihr über ihre NGO können im „Hillary Clinton Email Archiv“ auf Wikileaks gelesen werden.

Riesige Razzia in LA

Erst vor wenigen Tagen war in Los Angeles in den USA ein Netzwerk von Menschenhändlern mit 470 Verhaftungen ausgehoben worden.