Giulianis Klartext über Obama: „Habe nie Präsidenten erlebt, der für Nachfolger Probleme schafft“

"Ich habe noch nie einen Präsidenten erlebt, der versucht, für den zukünftigen Präsidenten Probleme zu schaffen." Das sagt Rudy Giuliani, Trump-Unterstützer und New Yorker Ex-Bürgermeister. In einem TV-Interview kritisiert er Obama scharf.


„Ich finde es außerordentlich, was Präsident Obama tut“, so Giuliani in der Sendung „Fox and Friends“ am Freitag. „Ich habe noch nie einen Präsidenten erlebt, der versucht, für den zukünftigen Präsidenten Probleme zu schaffen.“

Erstens habe Obama „ein falsches Spiel mit Israel gespielt“, sagte Giuliani. Nach vielen Malen und vielen anderen US-Präsidenten, die gegen eine UN-Verurteilung Israels wegen Siedlungsbaus Veto einlegten, habe Obama das Veto unterlassen. Damit minderte er den Einfluss Israels und der USA. Die letzten Stunden seiner Präsidentschaft hätte er lieber „Land für Frieden“ oder andere Verhandlungen führen sollen.

Zweitens habe Obama erst nach „18 Monaten“ des mutmaßlichen „russischen Hackings“ endlich etwas dagegen getan, so Giuliani. Damit nahm er Bezug auf die Ankündigung von Sanktionen gegen Russland und die Ausweisung von 35 Diplomaten.

„Warum hat er vor 18 Monaten nichts getan?“, fragte Giuliani. „Es wäre nicht passiert. Man kann ehrlich sagen, wenn Präsident Obama wachsam gewesen wäre, wenn Präsident Obama auf Mitt Romney gehört hätte – als Mitt Romney sagte, Russland sei eine Bedrohung, lachte er ihn aus.“

Obama hat Russland „nach Syrien eingeladen“

Obama habe auch bei vielen anderen Aktionen Russlands nichts unternommen: Er habe die Russen „nach Syrien eingeladen“ und sie somit nach 30 Jahren, in denen sie im Nahen Osten keine Rolle spielten, „zurück in den Nahen Osten“ gebracht, so Giuliani.

Warum Obama jetzt so handele, mit nur noch zwei Wochen im Amt, das sehe er nicht ein, fügte Giuliani hinzu.

„Er macht eine Menge dieser Sanktionen, nur um ein Problem für Russland zu schaffen, und es ist nicht nur schon ein bisschen zu spät dafür, es ist nahezu dumm, wie er es gemacht hat“, so Giuliani weiter.

Trump wird seine eigenen Leute einsetzen müssen, damit sie ihn in puncto Russland beraten können, so Giuliani. Es sei „keine Frage, dass die Geheimdienstinformationen, die Präsident Obama erhielt, entweder inkompetent waren oder politisiert worden sind.“

Bezüglich der Leaks, welche Hillary Clinton und ihren Kampagnenmanager John Podesta in schlechtes Licht rückten, sagte Giuliani: Hätten die Demokraten nicht „schreckliche Dinge geschrieben, hätte das Hacking nichts bedeutet“.

Assange entlastet Russland im TV

Wikileaks-Gründer Julian Assange hatte in einem aktuellen Fox-Interview erneut erklärt, dass „die russische Regierung nicht die Quelle“ der geleakten Demokraten-Emails gewesen sei. Es stecke auch keine politische Partei dahinter. Die Obama-Regierung versuche „die Trump-Regierung zu delegitimieren, während sie ins Weiße Haus einzieht.“

Ein Assange-Vertrauter erklärte bereits vor Wochen, er habe die Demokraten-Emails „in einem Wald bei Washington D.C.“ von einem „angeekelten“ Clinton-Mitarbeiter erhalten.

Durch die Leaks wurden Verbindungen John Podestas in offensichtlich pädophile Kreise publik. Einige der Mails, die sich Podesta und ein Washingtoner Restaurantbesitzer schrieben, ergeben keinerlei Sinn – es sei denn als Code-Sprache von Pädophilen. Für die Demokraten war dies der eigentliche Super-Gau.

Siehe auch:

Clinton warnt vor Gefahr durch „Fake-News“ im Internet – „Pizzagate“: Es gibt viele Hinweise auf Verbindung zu Pädophilenring

Israel nach UN-Resolution: Jetzt Ermittlungen gegen Netanjahu – Eiszeit mit Obama extrem

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