In den letzten 24 Stunden: Russische Kampfjets bombardieren 83 IS-Ziele in Syrien

Mit Entschlossenheit geht Wladimir Putin gegen die Dschihadisten in Syrien vor. Die russischen Kampfjets greifen fortlaufend wichtige IS-Positionen an.

Beim Kampf gegen die radikalen Islamisten des Islamischen Staat in Syrien geht Russland mit voller Härte vor. Russische Kampfflugzeuge haben in den letzten 24 Stunden 83 Stellungen der Terrormiliz bombardiert. Dies schreibt Sputniknews unter Berufung des russischen Verteidigungsministeriums.  

Durch die Angriffe konnten demnach wichtige IS-Stellungen vernichtet werden. In der Provinz Idlib seien eine Kommando- und Beobachtungsstelle sowie ein Treffpunkt von Kommandeuren der Terrorgruppe zerschlagen worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Mittwoch in Moskau.
Außerdem soll in Aleppo ein Sprengstofflager vernichtet worden sein. Dort baute die Terrormiliz al-Nusra-Front ferngesteuerte Bomben, teilte Konaschenkow mit. Zudem wird berichtet, dass weitere Terroristen-Stellungen in den Provinzen Deir ez-Zor, Damaskus und Hama von russischen Kampfjets bombardiert wurden. 

Seit Ende September fliegt Russland Luftangriffe auf die Dschihadisten-Stellungen in Syrien. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad bat den russischen Präsidenten Wladimir Putin, ihn bei der Bekämpfung des IS zu unterstützen. 

Überraschendes Treffen

Am Dienstagabend trafen sich Assad und Putin zu einem Gespräch in Moskau, teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch mit. Bei dem Treffen der beiden Staatsoberhäupter ging es demnach um die russische Militäroperation in Syrien: "Es ging natürlich um den Kampf gegen extremistische Terrorgruppierungen und um eine Fortsetzung der russischen Operation zur Unterstützung der Offensive der syrischen Streitkräfte", so Peskow.
Ob es bei dem Treffen auch um die politische Zukunft Assads ging, wollte der Kreml-Sprecher hingegen nicht mitteilen. (so/dts)