Iran: „Haben Beweise, dass USA den IS direkt unterstützen“

Der Iran behauptet, Beweise zu besitzen, wonach die USA direkt die Terrormiliz Islamischer Staat unterstützen. Vor wenigen Tagen hatte es im Iran einen Anschlag gegeben, den der IS für sich beanspruchte.

Der Stellvertretende Stabschef der iranischen Streitkräfte Generalmajor Mostafa Izadi gab bekannt, dass der Iran im Besitz von Beweisen und Dokumenten sei, welche die direkte Unterstützung Washingtons für die IS-Terrormiliz belegen.

Die Stellvertreter-Kriegsführung in der Region sei „ein neuer Trick der arroganten Mächte“ gegen den Iran, so Izadi am Sonntag laut Fars-News.

Er bestätigte die Aussage des iranischen Staatsoberhaupts Ayatollah Seyed Ali Khamenei: „Wir besitzen Dokumente und Informationen“, die eine „direkte Unterstützung des US-Imperialismus für diese höchst ekelhafte Strömung in der Region zeigen, welche die islamischen Länder zerstört und eine Welle von Massakern und Zusammenstößen erschaffen hat“, so Izadi.

Der Iran hat diese Beweise bisher nicht veröffentlicht.

Am Freitag verurteilte der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani die Terroranschläge vom  Mittwoch in Teheran, zu denen sich der IS bekannt hatte.

„Die Vereinigten Staaten haben sich mit dem IS in der Region verbündet“, so Laridschani am Freitag bei einer Trauerfeier für die Opfer von der Anschläge, die sich am 7. Juni vor dem Parlament in Teheran und am Schrein von Ayatollah Ruhollah Chomeini ereignet hatten.

Bei dem Doppelanschlag starben 22 Menschen, darunter auch die Attentäter. Über 50 erlitten Verletzungen. Die Attentäter seien Iraner gewesen, sagte der iranische Sicherheitsrat laut RT.

Trump will IS „vernichten“

Inwiefern die USA den IS direkt unterstützen ist umstritten: Insider sprechen davon, dass die Terrormiliz ein Projekt der CIA sei.

US-Präsident Trump ließ vor wenigen Wochen eine tödliche Taktik gegen den IS verkünden, welche die physische Vernichtung der Kämpfer zum Ziel hat.

Siehe auch:

Trumps Pentagon-Chef stellt neue Vernichtungstaktik vor

„Nicht-Krieg“ gegen den IS unter Obama: US-Piloten durften nicht auf „fette Ziele“ schießen (2015)