IS reklamiert Geiselnahme in Melbourne für sich – Somalischer Täter und ein Opfer getötet

Die australische Polizei hat eine Geiselnahme in Melbourne vom Vortag als Terrorattacke eingestuft. Bei dem Zwischenfall, den inzwischen die Terrormiliz Islamischer Staat für sich beansprucht hat, waren zwei Männer ums Leben gekommen, die als Geisel genommene Frau blieb unversehrt.

Nach der Geiselnahme in einem Vorort der australischen Metropole Melbourne geht die Polizei von einem terroristischem Hintergrund aus. Die Tat werde als „terroristischer Vorfall“ behandelt, sagte der Polizeichef des Bundesstaates Victoria, Graham Ashton, am Dienstag.

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Geiselnahme für sich. Die Tat sei von einem „Soldaten“ der Dschihadistenmiliz verübt worden, teilte die IS-Miliz über ihr Propagandasprachrohr Amaq mit.

Polizisten hatten am Montag einen aus Somalia stammenden Mann erschossen, der in einer Wohnung eine Frau in seine Gewalt gebracht hatte. Zuvor entdeckten die Beamten in der Lobby des Gebäudes die Leiche eines Mannes, der mutmaßlich vom Geiselnehmer erschossen wurde.

Bei der Erstürmung des Gebäudes in dem Vorort Brighton wurden drei Polizisten verletzt. Die festgehaltene Frau ist nach Angaben der Polizei wohlauf. (afp)

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