Italiens Küstenwache: „4500 Migranten an einem Tag gerettet – mehr werden folgen“

4.500 Migranten sind im Mittelmeer am Donnerstag aus Schlauchbooten gerettet worden, teilt die italienische Küstenwache mit. Man habe damit eine weitere Katastrophe auf hoher See verhindert.

Ein Sprecher der Küstenwache sagte: "Wir retteten insgesamt rund 4.500 Menschen bei über 40 Rettungsmaßnahmen." Scheinbar seien viele Menschen aus Libyen auf Grund der besseren Wetterlage auf die Reise nach Europa gegangen, so der Sprecher zu AFP. Man werde die Operationen fortsetzen. Die Zahlen würden voraussichtlich steigen, fügte er hinzu.

Die 4.500 Migranten erreichten Italien damit an einem einzigen Tag: "Wir registrierten heute eine große Anzahl von Fahrten, nachdem mehrere Tage lang schlechtes Wetter Menschen daran gehindert hatte, Libyen zu verlassen", so der Sprecher.

Die meisten Migranten seien auf Schlauchbooten unterwegs gewesen. Auch zwei Holzboote wurden von libyschen Schleppern benutzt. In einem Schlauchboot habe man eine Leiche gefunden, so der Sprecher.

Laut UN-Angaben sind seit 2014 mehr als 10.000 Menschen im Mittelmeer bei der versuchten Überfahrt nach Europa ertrunken.

"Breitbart.com" berichtete.

(kf)