Kein Ende der Asylkrise in Sicht: Fast sechs Millionen Flüchtlinge wollen nach Europa

Wegen der Krisen in den Herkunftsländern ist kein Ende der Flüchtlingskrise in Sicht: Der Migrationsdruck auf Europa durch Flüchtlinge aus Afrika, dem Nahen und Fernen Osten hat sich seit der Flüchtlingskrise 2015 kaum vermindert.

Der Migrationsdruck auf Europa durch Flüchtlinge aus Afrika, dem Nahen und Fernen Osten hat sich seit der Flüchtlingskrise 2015 kaum vermindert.

Das geht nach einem Bericht von „Bild“ (Dienstag) aus einem internen Papier der deutschen Sicherheitsbehörden hervor. Demnach warten in den Ländern rund um das Mittelmeer bis zu 5,95 Millionen Flüchtlinge auf ihre Weiterreise.

Allein in der Türkei harren nach „Bild“-Angaben gut 2,93 Millionen Personen in Flüchtlingsunterkünften aus. In Jordanien sind es laut der internen Schätzung bis zu 710.000 Migranten. In Libyen warten sogar bis zu 1,2 Millionen Flüchtlinge auf die Überfahrt nach Europa.

In Ägypten sollen es bis zu 500.000 Flüchtlinge sein. In Tunesien, Algerien und Marokko kommen noch einmal 610.000 Migranten hinzu. Wie „Bild“ weiter schreibt stammen viele Flüchtlinge aus der Region Zentralafrika. Sie kommen unter anderem über Mali und Niger nach Algerien und Libyen. Die Bundesregierung dringt darauf, dass Mali und Niger ihre Flüchtlings-Routen schließen und die Schlepper bekämpfen. (dts)

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