Kein Ende der Flüchtlingskrise: BAMF rüstet sich für Ansturm von „Klimaflüchtlingen“ aus Afrika

Wer Innovation oder gar Entspannung in der Asylkrise erwartet hat, wird diese Jahr eher enttäuscht werden. Auch wenn vor den Wahlen das Thema heruntergespielt wird, stehen in Afrika bereits Millionen von Menschen aus Dürregebieten und politisch komplizierten Ländern an der Schwelle zu Europa.

Die neue Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Jutta Cordt, muss ihre Behörde schnellstens fit machen, denn Flüchtlingsströme aus Afrika warten bereits an der Schwelle zu Europa.

Derzeit liegen 430.000 Asylverfahren beim Bamf, Jutta Cordt will sie bis zum Ende des Frühjahrs aufgearbeitet haben. Und das muss sie auch, denn der Strom wird nicht abreißen. Dieses Jahr werden die Klimaflüchtlinge kommen, und die kommen vor allem aus Afrika – Dürren, Naturkatastrophen, korrupte Regierungen und regionale Terrorgruppen sind der Grund. Allein am westafrikanischen Tschadsee warten 2,7 Millionen auf ihre Überfahrt nach Europa – nach Deutschland.

Die Neue im Bamf steht vor einer großen Herausforderung, sei aber vorbereitet und mit einem engagierten Team ausgestattet. In einem Interview mit „Focus“ steht sie mit ihrem Optimismus Kanzlerin Angela Merkel in nichts nach: „Wir müssen das schaffen. Das ist alternativlos“, sagt die 53-jährige Juristin. Sie will eine atmende Behörde aufbauen und dabei Helfer aktivieren, „die in ruhigen Zeiten in ihre angestammte Behörde zurück gegangen sind.“

Keine Obergrenze

Eine Obergrenze werde es nicht geben, so Cordt, „jeder, der bei uns einen Antrag auf Asyl stellt, hat ein Recht darauf, dass wir sein Schutzersuchen prüfen.“ Wer also Innovation zum Thema erhoffte, wird in dem Interview schnell enttäuscht.

Dass zukünftig mit Klimaflüchtlingen zu rechnen sei, das kommt nicht überraschend. „Metropolico“ analysiert dabei, dass „man in der harten Phase des Wahlkampfs die Wähler nicht mit der Meldung verschrecken will, dass sich der Trend der ungezügelten Immigration nicht nur weiterhin auf hohem Niveau befindet, sondern sich in naher Zukunft noch massiv verstärken wird.“

Nicht zu vergessen sei hierbei der Familiennachzug von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten, der sich bereits verdreifacht hat. Wie Epoch Times berichtete, werden dadurch bald wesentlich mehr Menschen kommen, als über Asylverfahren. Vor allem Syrer und Iraker werden davon profitieren.

Es ist also lange nicht vorbei, auch wenn sich laut Bundesregierung die Lage entspannt hat. „Statt dessen wird der bisherige, verantwortungslose Weg unbeirrt weiter gegangen, so man die politischen Verantwortlichen denn lässt“, schreibt Metropolico.

Und weiter: „Zu der Aussage, dass jeder der in Deutschland das Wort Asyl ausspricht, auch ein wie immer geartetes Recht erwirbt, damit signalisiert die Merkeltreue Cordt ein strammes „Weiter so“. Ab 2018 werden wir neben unserer Pflicht, die halbe muslimische Welt aufnehmen zu müssen dann noch unsere Schuld ob des menschgemachten Klimawandels durch die Rundumversorgung von „Klimaflüchtlingen“ aus Zentralafrika abtragen können.