Kreml: Trump hat recht – Beziehungen zwischen USA und Russland befinden sich auf „sehr gefährlichem“ Tiefstand

US-Präsident Trump sieht die Beziehungen zu Russland auf einem "bisher unerreichten Tief", das "sehr gefährlich" sei. "Wir sind absolut der gleichen Auffassung", so der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow.

Für seine drastische Einschätzung zum Stand der Beziehungen zu Russland hat US-Präsident Donald Trump Zustimmung im Kreml gefunden.

„Wir sind absolut der gleichen Auffassung“, sagte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow am Freitag in Moskau. Trump hatte am Vortag getwittert, die Beziehungen befänden sich in einem „bisher unerreichten Tief“, das „sehr gefährlich“ sei.

Auch Peskow sagte, dass er den gegenwärtigen Zustand für gefährlich halte. Die Gefahr liege „in einem Mangel an gegenseitiger Zusammenarbeit bei den Themen, die für unsere beiden Länder und Völker von großer Bedeutung sind“, sagte der Kremlsprecher.

US-Präsident Trump hatte dem Kongress in Washington die Schuld für die Krise in den Beziehungen zu Russland zugewiesen. Er bezog sich vor allem auf ein vom Kongress beschlossenes Gesetz über neue Sanktionen gegen Russland.

Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte bereits am Wochenende in Reaktion auf das Gesetz angeordnet, dass die USA ihr Personal bei den diplomatischen Vertretungen in Russland um 755 Mitarbeiter kürzen müssen.

Mit Blick auf den Sanktionskrieg der USA, sagte Putin in einem Interview:

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass wir endlich zeigen müssen, dass wir nichts mehr unbeantwortet lassen werden.”

Hier das RT-Exklusiv-Interview mit Präsident Putin: 

(afp/so)

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