Manipulation im US-TV: Russische Bombardements auf IS-Ölflotte als US-Angriffe ausgegeben

Der US-TV Sender PBS gab die russischen Luftschläge auf die Öltanker des Islamischen Staates kurzerhand als US-Angriffe aus ...

Russland veröffentlichte vor einigen Tagen ein Video auf dem die Luftangriffe auf mehrere Öltanker in Syrien zu sehen sind. Die von den russischen Kampfjets bombardierten Ölflotten gehörten den Terroristen des Islamischen Staates. Der IS verdient Millionen mit dem Verkauf von gestohlenem Öl. 

Das Youtube-Video belegt die Angriffe der russischen Kampfflugzeuge auf die Öltanks des IS. Russland veröffentlichte schon mehrmals Videos, in denen die Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien dokumentiert sind. Die USA und ihre Verbündeten veröffentlichten bislang keine Videos oder Bilder von ihren Kampfeinsätzen gegen die Dschihadisten in Syrien und dem Irak. 
Jetzt aber behauptet das US-Militär, die Bombardements auf die Öltanker wurden vom US-Militär geflogen, berichtet "RT" unter Berufung auf das amerikanische Medium Public Broadcasting Service (PBS).
Das Pentagon gab am 16. November bekannt, US-amerikanische Kampfjets hätten erstmals 117 Öltanker der IS-Dschihadisten in Syrien zerstört. Video- oder Bildbeweise gab es jedoch nicht. Deshalb verwendete die PBS-Redaktion kurzerhand das Videomaterial, das von den Russen aufgezeichnet wurde. Die Manipulation wurde von der Watchdog-Seite Moon of Alabama aufgezeigt. 
PBS spricht mit Steve Warren, Sprecher des US-Militärs, über die Bombardements auf die Ölflotte. Warren erzählt der Ansagerin von den Erfolgen der US-Airforce gegen die Öl-Tanklastwagen des IS. Das US-Militär habe über 100 Tankwaagen des IS zerstört, meinte Warren. Im Hintergrund aber blendete der Nachrichtensender das Video der russischen Angriffe auf die IS-Öltankflotte vom 17. November ein …