Migrationsforscher: „Über 50 Millionen gewaltbereite Muslime“ – Flüchtlinge nicht unkontrolliert nach Europa lassen

Sozial- und Migrationsforscher Koopmans sagt, dass mindestens 50 Millionen Muslime bereit sind, Gewalt zu akzeptieren, um den Islam zu verteidigen. Studien zufolge dürfte diese Zahl wesentlich höher liegen. Auch sagt er, dass die EU vorsichtiger damit sein sollte, wen sie nach Europa einreisen lässt. Flüchtlinge und Migranten sollten nicht in die EU einreisen dürfen, solange ihre Identität nicht geklärt ist.

Mit Blick auf die vereinzelten islamistischen Terroranschläge im Westen sagt Sozial- und Migrationsforscher Ruud Koopmans, dass rund 50 Millionen Muslime bereit seien, Gewalt zu akzeptieren, um den Islam zu verteidigen.

Es gebe weltweit rund 1,6 Milliarden Muslime, wovon schätzungsweise eine Milliarde volljährig seien. „Die Hälfte davon hängt einem erzkonservativen Islam an, der wenig Wert auf die Rechte von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen legt“, so Koopmans im Interview mit „RP-Online“. Von diesen 500 Millionen seien mindestens 50 Millionen Muslime bereit, Gewalt zu akzeptieren, um ihre Religion zu verteidigen.

Der Migrationsforscher betont, dass nicht jeder von ihnen bereit sei, direkt Gewalt auszuüben. Jedoch ginge auch von jenen eine Gefahr aus, „die Radikale unterstützen, sie ermutigen, ihnen Unterschlupf bieten oder einfach den Mund halten, wenn sie Radikalisierung beobachten“.

50 Millionen gewaltbereite Muslime – „untertrieben“

Seine Einschätzung – 50 Millionen Muslime seien gewaltbereit – hält er selbst für untertrieben: Denn Studien zeigten, dass in Deutschland acht Prozent der Muslime damit einverstanden seien, Gewalt gegen „Ungläubige“ anzuwenden, wenn es der islamischen Gemeinschaft diene. In den Niederlanden stimmten elf Prozent der im Land lebenden Muslime der Aussage zu „es gibt Situationen, in denen es für mich aus Sicht meiner Religion akzeptabel ist, dass ich Gewalt gebrauche“. Und in mehreren islamischen Ländern, hielten einer Pew-Studie zufolge, durchschnittlich 14 Prozent der dort lebenden Muslime Selbstmordanschläge gegen Zivilisten „oft“ oder „manchmal“ für gerechtfertigt, um den Islam zu verteidigen.

Nur mit den Erkenntnissen der Pew-Studie käme man offiziell bereits auf 140 Millionen Gewaltunterstützer – wobei bei diesen Ergebnissen die Dunkelziffer noch nicht berücksichtigt worden sei, so Koopmans. „Ich bin mit meiner Schätzung von 50 Millionen gewaltbereiten Muslimen also sehr konservativ“.

Flüchtlinge und Migranten nicht unkontrolliert nach Europa lassen

Zwischen Anti-Islam-Hetze und berechtigter Islamkritik sieht der Experte einen klaren Unterschied. Dieser bestehe darin, „ob die Kritik faktenbasiert ist oder nicht“. Den Muslimen insgesamt Gewaltbereitschaft vorzuwerfen wäre demnach Hetze. Aber man könne auch nicht jeden als Islamophob diffamieren, der über „Fakten zu Fundamentalismus sowie Gewaltakzeptanz unter Muslimen“ berichtet.

Koopmans spricht sich entschieden dagegen aus, sich von Muslimen zu distanzieren: „An fremden Kulturen ist nichts falsch, solange sie den Anschluss an die Mehrheitsgesellschaft suchen und unser Land tatsächlich bereichern wollen.“ Aber denjenigen, die meinen sie könnten „die Intoleranz und die mittelalterlichen Glaubensauffassungen, die in islamischen Herkunftsländern leider weit verbreitet sind, hier einfach weiterleben“ müsse die Gesellschaft mit „null Toleranz“ begegnen.

Zudem betonte er, dass die EU viel vorsichtiger damit sein sollte, die Menschen unkontrolliert nach Europa einreisen zu lassen. Flüchtlinge und Migranten sollten zunächst in Transitzonen gebracht werden, „solange ihre Identität nicht geklärt ist“. (so)

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