Obama gegen Freundschaft mit Russland: Scheidender US-Präsident und Putin treffen in Lima aufeinander

Nach einem Zerwürfnis wegen des Syrien-Krieges trifft Barack Obama als US-Präsident beim Pazifik-Gipfel in Lima ein letztes Mal auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Russlands Außenminister Sergej Lawrow kritisierte den Ratschlag Obamas an Nachfolger Donald Trump, sich Moskau nicht zu sehr anzunähern.

Nach einem Zerwürfnis wegen des Syrien-Krieges trifft Barack Obama als US-Präsident beim Pazifik-Gipfel in Lima ein letztes Mal auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Ein bilaterales Gespräch ist zunächst nicht geplant, eine kurze Begegnung gilt aber als möglich.

Beide reden im Rahmen eines Wirtschaftsforums, am Sonntag folgt der politische Gipfel der der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec). Ihr gehören 21 Staaten an, die 57 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung repräsentieren.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow kritisierte den Ratschlag Obamas an Nachfolger Donald Trump, sich Moskau nicht zu sehr anzunähern.

Im Fokus des Gipfels dürfte auch die Frage stehen, was aus der 2015 beschlossenen, weltweit größten Freihandelszone TPP werden soll. Obamas Nachfolger Trump will aus Angst vor Arbeitsplatzverlusten TPP wieder kündigen – ihr gehören unter Führung der USA zwölf Staaten an, aber nicht China und Russland.   (dpa)

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