#Pizzagate: Welle vermisster Kinder in Washington alarmiert Bürger – Polizei in Erklärungsnot

22 unauffindbare Kinder und Jugendliche seit Anfang des Jahres 2017, 501 waren temporär verschwunden: Diese Bilanz versetzt die Bürger der US-Hauptstadt Washington D.C. in Sorge und die Polizei in Erklärungsnot. Die Enthüllungen um "#Pizzagate" alarmieren die Menschen. Eine Polizistin riet offen, Minderjährige sollten zu Hause zu bleiben. Andere wählen Beschwichtigungsrhetorik.

501 vermisste Kinder und Jugendliche seit Anfang des Jahres 2017: Diese Bilanz versetzt die Bürger der US-Hauptstadt Washington D.C. in Sorge und die Polizei in Erklärungsnot. Die meisten Vermissten sind zwar wieder aufgetaucht, doch 22 von ihnen waren am 22. März immer noch verschwunden. Eine Polizistin riet diese Woche im Radio dazu, Minderjährige sollten zu Hause bleiben.

Die Polizei von Washington wurde dieser Tage bei einer Bürgersprechstunde vor einer dreistelligen Zahl meist farbiger Teilnehmerinnen mit dem Vorwurf konfrontiert, sie sei in Menschenhandel und Pädophilie verwickelt oder verschleiere solche Verbrechen. Der Polizeisprecher dort hatte Probleme, einige der Bürgerinnen zu beruhigen. Er sagte, wer auch immer solche Verbrechen begehe, gehöre ins Gefängnis. Das Video kam am 24. März auf Youtube.

Kinder und Jugendliche verschwinden vor allem aus schwarzen und Latino-Familien. Zehn schwarze Jugendliche verschwanden laut AP innerhalb von zwei Wochen.

Hier ein Video der Konfrontation:

Zum Vergleich: Im Jahr 2015 verschwanden in Washington D.C. 2.424 Jugendliche, von denen 2.401 wieder gefunden wurden laut der offiziellen Vermissten-Statistik, 23 blieben vermisst.

„Kein Anstieg der vermissten Kinder“

Die Polizei von D.C. sagte laut AP auch, es habe in letzter Zeit keinen Anstieg der vermissten Kinder gegeben, das Problem werde lediglich stärker wahrgenommen, wegen erhöhtem Socialmedia-Konsum.

„#Pizzagate“, auch bekannt als Pädogate wurde seit vergangenem Herbst in den USA zum viralen Internet-Thema, nachdem Wikileaks Emails enthüllt hatte, in denen sich Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta mit einem Pizzaria-Besitzer aus Washington in Pädophilen-Codewörtern unterhielt. Das Lokal „Comet Ping Pong“ geriet dadurch unter Verdacht, Adresse eines geheimen Pädophilen-Sexrings zu sein, der von hochrangigen Politikern gedeckt wird.

Denkwürdige 180-Grad-Wende

Die Affaire nötigte gestern Alex Jones vom alternativen News-Kanal „Infowars“ zu einer Gegendarstellung: Der Pizzaladen Besitzer James Alefantis und seine Mitarbeiter seien unschuldig, die mächtigen Pädophilen, die bekämpft werden müssten, säßen ganz woanders, so seine Botschaft. Der „#Pizzagate“-Skandal um „Comet Ping Pong“ sei vermutlich nur ein Manöver zur Ablenkung der Öffentlichkeit. Ein Gesinnungswandel um 180 Grad. (Jones hatte vor einigen Wochen durch Verlust eines Werbevermarkters Einnahmen in Millionenhöhe verloren. Er finanziert sich hauptsächlich über das Internet.)

Hier das Video, in dem er sich bei Alefantis entschuldigt:

Und sich von allem distanziert, was er zuvor berichtet und kommentiert hatte.

Viele Anhänger von Alex Jones waren über sein Zurückrudern entsetzt. Deshalb veröffentlichte er noch ein Video:

Polizistin rät: „Bleibt zu Hause“

Eine andere Aussage einer hochrangigen Polizistin von Washington D.C. widersprach allerdings genau der oben zitieren Beschwichtigungsrhetorik.

Am Mittwoch dem 22. März wurde Chanel Dickerson, neue Leiterin der Abteilung für Jugend und Familie in der „Joe Clair Morning Show“ interviewt.

Auf die Frage, was man tun könne, damit Kinder und Jugendliche nicht Opfer von Menschenhändlern werden, sagte die Polizistin deutlich:

„Bleibt zu Hause, ganz einfach. Wenn sie zu Hause bleiben, minimiert es das Risiko. Ich sage nicht, dass das die Patent-Lösung ist, aber damit müssen wir anfangen. Wir müssen klein anfangen, es ist ein Problem und es wird die Anstrengung der gesamten Gesellschaft brauchen, aber wir müssen klein anfangen.“ (Polizisten aus Washington)

„Yournewswire.com“ berichtete.

Trumps Machtkampf gegen die Menschenhändler

US-Präsident Trump hatte Ende Februar angekündigt, dass er hart gegen gegen Menschenhandel und die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern vorgehen wird. Er wolle diese „Epidemie“ mit „voller Kraft und Gewicht“ der US-Regierung bekämpfen und dazu die höchsten Levels einschalten. Man werde „was auch immer tun“ um diese „schreckliche Problem“ zu stoppen, so der Präsident laut der Website des Weißen Hauses.

Es ist ein sehr, sehr schreckliches Problem. Es wird nicht genug darüber geredet. Die Leute wissen nicht genug darüber“, sagte Trump.

In den vergangenen vier Wochen sei man nun schon „sehr viel fokussierter“ auf das Thema, „das kann ich Ihnen sagen“, so Trump in Anspielung auf Verhaftungen in verschiedenen Staaten, bei denen bereits hunderte Tatverdächtige, Zuhälter und Kunden festgenommen wurden.

Seit Trumps Amtsantritt vor zwei Monaten wurden vom FBI schon 1.500 Menschenhändler und Pädophile in den USA festgenommen, während es im ganzen Jahr 2016 nur 400 solcher Verhaftungen gab. Über die Stadt Washington sagte Trump laut Insidern: „Hier ist die Pädophilen-Zentrale … das macht mich krank…“

In diesem Kontext ist auch der TV-Auftritt einer Frau namens Kendall bemerkenswert. Vor wenigen Tagen erzählte sie in der US-Show „Dr. Phil“ 40 Minuten lang, wie sie in die brutale Welt der Menschenhändler hineingeboren wurde und vom Babyalter an als Sexsklavin abgerichtet und missbraucht wurde. Ihr gelang vor drei Jahren die Flucht. EPOCH TIMES wird ihre Geschichte noch ausführlich berichten.

Siehe auch:

Trump will „mit voller Kraft der US-Regierung“ die „Epidemie“ des Menschenhandels bekämpfen

Trumps Machtkampf um „PädoGate“ betrifft die Welt: Regierungsinsider packt aus

Razzia in Adoptionsagentur wegen „Verkauf, Entführung, Missbrauch von Kindern“

470 Verhaftungen wegen Pädophilie und Menschenhandel in Kalifornien