Sabatina James bei Phönix-TV: Darum wird der antidemokratische Islamismus nicht konsequent bekämpft

Die islamistisch-terroristische Szene in Deutschland ist nach Angaben von Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen zuletzt deutlich gewachsen. Doch warum eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam in Deutschland überhaupt nicht gewollt ist, erklärt die zum Christentum konvertierte gebürtige Pakistanerin Sabatina James. (+Video)

Die islamistisch-terroristische Szene in Deutschland ist nach Angaben von Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen zuletzt deutlich gewachsen. Inzwischen würden 1600 Menschen zum islamistisch-terroristischen Personenpotenzial gezählt, Epoch Times berichtete. Jetzt fordert Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht eine Debatte über den Islam.

Doch über den Islam kritisch zu debattieren, ist nicht einfach, denn Islamkritiker werden nur zu oft mit dem Tode bedroht. So auch Sabatina James, Menschenrechtsaktivistin und Islamkritikern, die ihren Namen änderte, als sie ins Opferschutzprogramm der Polizei kam. Dort wurde sie aufgenommen, weil sie von ihrer Familie mit dem Tod bedroht wurde, als sie den Islam verließ. Heute wird sie bedroht, weil sie den Islam öffentlich kritisiert.

„Freie Meinungsäußerung über den Islam ist nicht mehr gewährleistet“

Im Januar traf sie sich mit dem Journalisten und Programmgeschäftsführer des Senders Phönix, Michael Hirz, um über die aktuelle Situation in Deutschland im Zusammenhang mit dem Islam und der Flüchtlingskrise zu sprechen.

Was hatte sich seit ihrem letzten Treffen vor vier Jahren verändert? Sie könne sich heute in Deutschland noch weniger frei bewegen als vor vier Jahren, fällt ihr sofort dazu ein. „Ich bin nach Deutschland geflohen, um hier meine Menschenrechte als Frau wahrzunehmen und stelle fest, dass das hier auch nicht mehr geht, weil unsere Regierung auch die Täter willkommen heißt, sagt die gebürtige Pakistanerin. Freie Meinungsäußerung über den Islam sei in Deutschland nicht mehr gewährleistet.

Der Mehrheitsislam sei nicht friedlich sondern islamistisch. „Die islamische Staatengemeinschaft OEC hat eine eigene Menschenrechtserklärung herausgebracht, welche ganz klar besagt, dass Frauen und Nichtmuslime niemals rechtlich gleichwertig sein dürfen“, erklärt die konvertierte Christin. Weiter stehe darin, dass „nur Muslime Menschenwürde haben und dass alle Menschen eine Menschheitsfamilie bilden, die sich in der Unterwerfung Allahs befindet“. Das würde heißen, dass nur die Muslime die Menschheitsfamilie bilden und dass es Menschenrechte nur unter der Scharia gebe, so James. 56 islamische Länder befänden sich in dieser Staatengemeinschaft, die diese Menschenrechtserklärung anerkennt. Und genau das sei der Mehrheitsislam.

„Wer Frauen betatscht, Schwule klatscht, Juden bepöbelt und Christen angreift ist kein schutzbedürftiges Opfer“

2015 hat die  Aktivistin ein Buch heraus gebracht, in der sie vor einer Scharia in Deutschland warnt und auch vor den Folgen unserer Toleranz. Sabatina James Buchcover

Vor Jahren schon gründete sie einen Verein, der Frauen helfen soll, die vor der Zwangsheirat flüchten und die wie sie zum Christentum konvertierten oder atheistisch geworden sind. Auch die, die wie sie selbst von ihrer Familie mit dem Tod bedroht werden, sollen hier Schutz finden.

Über die Flüchtlingssituation in Europa sagt sie: „Integration kann nur bei denjenigen gelingen, die integriert werden wollen. Wer Frauen betatscht, Schwule klatscht, Juden bepöbelt und Christen angreift – das ist kein armes schutzbedürftiges Opfer, das in unser Land gehört, sondern das ist ein islamistischer Täter und der gehört dahin geschickt, wo er das gelernt hat.“ Dieses klare Signal müsse an die Muslime gegeben werden, ist sie überzeugt.

James findet, dass wir momentan „in einer sehr schlimmen Meinungsdikatur leben“, Leute wie Pierre Vogel dürften ihr Propaganda betreiben und zu Steinigungen aufrufen und da passiere nichts – auf der anderen Seite würden Journalisten ganz schnell von ihrem Job gekündigt, wenn sie unter ein Statement einen Smiley setzten, wobei sie auf den ehemaligen Welt-Journalisten  Matthias Matussek anspielt.

Islamisten als Verbündete und Geschäftspartner

Sie habe immer wieder darüber nachgedacht, warum der antidemokratische Islamismus nicht konsequent bekämpft werde und fand dabei immer wieder die Antwort, dass die Islamisten Verbündete und Geschäftspartner seien – Erdogan, Katar, Saudi Arabien, die Emirate – „vielleicht stehen die wirtschaftlichen Interessen vor dem demokratischen Willen der Gesellschaft“, denkt James.

Verständnis habe sie keines für die doch so unterschiedliche Behandlung muslimischer und christlicher Flüchtlinge. Dabei kenne sie Beispiele, wo gewalttätige Islamisten in Deutschland nicht strafverfolgt werden, obwohl sie christliche Flüchtlinge fast zu Tode geprügelt hätten. Die Straftäter dürften in Deutschland bleiben während die christlichen Flüchtlinge zurück geschickt würden. Sie habe diesbezüglich keine Illusionen mehr.

Merkels Mitgefühl sei eine „Lüge“

„Wir holen eine rassistische und frauenfeindliche Ideologie in unser Land“, fährt James fort und kritisiert dabei die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel: „Sie spricht von Mitgefühl. So lange aber die Anträge von christlichen Flüchtlingen aus islamischen Ländern regelmäßig und systematisch abgelehnt werden, ist die Behauptung von Mitgefühl meiner Meinung nach eine glatte Lüge.“

Und weiter: „Wir haben die Bundesregierung mehrmals schriftlich angefragt, um Christen, die in islamischen Ländern verfolgt werden und wo einige Familienmitglieder sogar schon tot sind – hingerichtet worden, hier aufzunehmen“. Doch als Antwort bekamen sie „Es gäbe keinen Bezug zu Deutschland.“

James findet, dass diese ganze Flüchtlingskrise auf Lügen aufgebaut ist, z.B. das alle auf Deutschland und Europa verteilt werden müssten. „Solange die Bundeskanzlerin die islamische Staatengemeinschaft und die arabische Liga nicht einmal wegen der Aufnahme flüchtender Muslime angefragt hat, ist die Aussage, dass alle hier aufgenommen werden müssten eben eine Lüge.“

Enttäuscht über die großen Kirchen Deutschlands

Die pakistanische Aktivistin sei enttäuscht darüber, dass die großen Kirchen in Deutschland bis heute nichts für ihre Glaubensbrüder unternommen hätten, die in Asylheimen angegriffen worden sind. Die Christen wären extrem verzweifelt, weil der Westen taub zu sein scheint für ihre Probleme. „Sie werden gerade vernichtet vom Islamischen Staat, das orientalische Christentum ist am Aussterben und es kräht kein Hahn danach“.

Verschönen könne man an der heutigen düsteren Situation nichts. „Wenn wir die Dinge heute so sehen wie sie sind, auch wenn sie düster sind, und daraus Konsequenzen ziehen, dann könne das eine positive Sache werden, würden wir aber alles positiv sehen und alles verleugnen, dann werde daraus eine richtig negative Sache“, ist ihre Antwort für all diejenigen, die ihr vorwerfen, sie habe nichts Positives zu berichten.

Sehen Sie hier das ganze Interview:

Siehe auch:

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