Schwarzenegger: Würde Trump gern „das Gesicht zerschmettern“

Arnold Schwarzenegger hat erklärt, Donald Trump das „Gesicht zerschmettern“ zu wollen. Die neueste Entgleisung eines Promis und Kollegen gegen den umstrittenen US-Präsidenten.

Arnold Schwarzenegger hat im „Men’s Journal“ erklärt, Donald Trumps „Gesicht zerschmettern“ zu wollen. Der Ex-Gouverneur von Kalifornien sagte dies in einem Interview, das am Montag veröffentlicht wurde. Ausschlaggebend war eine Bemerkung Trumps gewesen, der beim „National Prayer Breakfest“ über Arnies schlechte Einschaltquoten von „Celebrity Apprentice“ gewitzelt hatte: Man solle dafür beten. Trump hatte die Show bis 2015 moderiert. Seit Januar hatte der Ex-Terminator den Job übernommen – mit mäßigem Erfolg.

Nun sagte Schwarzenegger im „Men´s Journal“ laut „Bild“.

„Ich wollte ihm ins Gesicht schlagen. (…) Ich rief meinen Assistenten an und sagte: ‚Ich denke, wir sollten ein Treffen in New York vereinbaren“, sagte Schwarzenegger und hielt inne. „Und dann zerschmetterten wir sein Gesicht auf dem Tisch.“

Nachdem Trump ihn öffentlich gebasht hatte, hatte Schwarzenegger bereits zurück getwittert: Trump könnte gerne mit ihm den Job tauschen und die Sendung zurück haben – „dann könnten die Leute auch wieder ruhig schlafen“.

Gewaltandrohung durch Promis „verstörend“ häufig

Der US-Finanzblog „Zerohedge“ kommentierte: Schwarzeneggers Ansage sei zwar nicht so dramatisch wie die von Popsängerin Madonna, die gedroht hatte, das Weiße Haus in die Luft jagen zu wollen. Trotzdem sei die Häufigkeit, mit der Prominente derzeit darüber laut nachdenken, „den Präsidenten körperlich zu schädigen“ – mild ausgedrückt „verstörend“. „Was wäre wohl die gesellschaftliche Antwort gewesen, wenn ein berühmter Schauspieler vor ein paar Jahren gesagt hätte, er wolle Obama die Zähne einschlagen?“, fragte die Website.