Syriens Regierung befreit Damaskus und Aleppo von Terroristen: Hunderte Menschen feiern auf den Straßen

Von 13. December 2016 Aktualisiert: 13. Dezember 2016 10:21
Die syrische Regierung hat es mit Hilfe Russlands geschafft, die Anti-Regierungskräfte fast gänzlich aus Damaskus und Aleppo zu vertreiben. Hunderte Syrer zogen auf die Straßen und feierten ihre Befreiung von den Terroristen.

Die syrischen Regierungstruppen haben bei ihrer Offensive in Aleppo einen großen Stadtteil im Südosten der umkämpften Stadt eingenommen, meldete das russische Versöhnungszentrum in Syrien, berichtet RT.

Die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad hätten das Stadtviertel Scheich Said am südöstlichen Stadtrand am frühen Montagmorgen erobert.

Damit kontrollierten die Regierungstruppen nun über 90 Prozent der früheren Rebellengebiete im Ostteil der Stadt. Mit der Hilfe Russlands ist es der syrischen Regierung gelungen, die strategisch wichtige Stadt Aleppo von den Terroristen fast gänzlich zu befreien.

„Die Stadtbewohner feiern ihre Befreiung von den Terroristen“, schreibt RT-Korrespondentin Lizzie Phelan auf Twitter.

Syrer feiern den Einzug der SAA nahe Damaskus

Seit Samstag finden in Aleppo und in der syrischen Hauptstadt Damaskus spontane Massenkundgebungen statt, bei denen Leute syrische Flaggen tragen und den Vormarsch der Regierungstruppen feiern.

Hunderte von lokalen Bürgern aus Al-Tall, einem wichtigen Vorort von Damaskus, feiern den Einzug der Syrisch Arabischen Armee auf den Straßen.

Viele der Zivilisten, die mit der Besetzung des Gebiets durch Extremisten geflohen waren, sind mit der Rückeroberung durch die Regierungskräfte zurückgekehrt, schreibt RT.

Demnach ließ die Regierung mehrere militärische Kontrollpunkte einrichten, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.

Al-Tall soll die letzte Vorstadt nordwestlich von Damaskus gewesen sein, die unter militanter Kontrolle stand.

Am 2. Dezember wurden etwa 1.000 Kämpfer, ein Großteil von ihnen von der ehemaligen Al-Nusra Front, in Bussen abtransportiert, so RT. Demnach war der Abtransport Teil eines „Versöhnungs-Abkommen“.

 

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