Uran-Deal: US-Justizministerium ordnet Untersuchung zu Clinton-Stiftung an

Die kanadische Firma Uranium One war 2013 mit Billigung von Trumps Vorgänger Barack Obama an den russischen Staatskonzern Rosatom verkauft worden, so dass Rosatom Kontrolle über ein Fünftel der US-Uranbestände erhielt.

Das Justizministerium in Washington hat die US-Staatsanwaltschaft angewiesen, den umstrittenen Verkauf eines Uran-Konzerns an Russland während der Präsidentschaft von Barack Obama und die Rolle der Clinton-Stiftung zu untersuchen.

Siehe: Weißes Haus: Clinton-Kampagne kaufte Dossier gegen Trump in Russland und kassierte beim Uran-Deal

Wie aus einem am Montag veröffentlichten Schreiben hervorgeht, wies Justizminister Jeff Sessions die Anklagebehörden an, unter anderem die Einsetzung eines Sonderermittlers und eine Ausweitung der Ermittlungen zu prüfen.

Sessions muss sich am Dienstag im Repräsentantenhaus einer Befragung zur Rolle Russlands im US-Wahlkampf stellen. Die US-Geheimdienste behaupten, dass Russland den US-Wahlkampf zugunsten Trumps manipulierte. Beweise gibt es nicht.

Die kanadische Firma Uranium One war 2013 mit Billigung von Trumps Vorgänger Obama an den russischen Staatskonzern Rosatom verkauft worden, so dass Rosatom Kontrolle über ein Fünftel der US-Uranbestände erhielt.

Zuvor hatte Uranium One die Stiftung von Ex-Präsident Bill Clinton mit mehreren Spenden bedacht. (afp)

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