US-Regierung: Zahl der illegalen Einwanderer an Grenze zu Mexiko stark gesunken

US-Heimatschutzminister John Kelly teilte mit: Im Februar wurden nur noch knapp 18.800 illegale Einwanderer an der Grenze zu Mexiko aufgegriffen. Das sei ein Rückgang um 40 Prozent im Vergleich zum Januar, als noch rund 31.500 Einwanderer registriert wurden.

Die Zahl der illegalen Einwanderer aus Mexiko in die USA ist nach Angaben der US-Regierung stark zurückgegangen.

Wie Heimatschutzminister John Kelly am Mittwoch mitteilte, wurden im Februar nur noch knapp 18.800 illegale Einwanderer an der Grenze zu Mexiko aufgegriffen. Das sei ein Rückgang um 40 Prozent im Vergleich zum Januar, als noch rund 31.500 Einwanderer registriert wurden.

Kelly führte diese „deutliche Veränderung“ auf die verschärfte Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump zurück. Nach der Umsetzung seiner Einwanderungsdekrete seien die Festnahmen und illegalen Grenzübertritte auf den niedrigsten Monatswert seit mindestens fünf Jahren gesunken.

Kelly ist mit der Umsetzung von Trumps Einwanderungspolitik betraut und will zur Abschreckung illegaler Einwanderer auch zu drastischen Mitteln greifen.

Kelly soll zudem den per Dekret angeordneten Bau einer Mauer entlang der 3200 Kilometer langen Grenze zu Mexiko überwachen. Mit der Mauer will Trump die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel bekämpfen. (afp/so)