Wasservorrat von IS-Milizen nur für 1 Woche – Russland schneidet IS-Versorgungsroute ab

Nach aktuellen Angriffen der russischen Luftwaffe gegen Stellungen des sogenannten “Islamischen Staats” in Syrien die IS-Kämpfer von wichtigen Versorgungsrouten abgeschnitten, erklärte laut Sputnik ein ranghoher Sprecher des militärischen Aufklärungsdienstes Syriens …

Nach aktuellen Angriffen der russischen Luftwaffe gegen Stellungen des sogenannten “Islamischen Staats” in Syrien die IS-Kämpfer von wichtigen Versorgungsrouten abgeschnitten, erklärte laut Sputnik ein ranghoher Sprecher des militärischen Aufklärungsdienstes Syriens gegenüber RIA Novosti.

Demnach soll es den IS-Kämpfern Lebensmittel, Trinkwasser und medizinischen Versorgungsmitteln fehlen.
Voraussichtlich reichen die Wasservorräte in den syrischen Gouvernements Idlib, Aleppo und Homs und in den nördlichen Kreisen von Latakia, wo die syrische Armee ihre Offensive fortsetzen würde nur noch für eine Woche aus.
Ebenso sei die Versorgungslage mit Medikamenten in den IS-Einheiten kritisch, die für die Behandlung verletzter Kämpfer bitter nötig seien, sagte der Sprecher.
Derzeit seien die Kämpfer dazu gezwungen ihre Verletzten bei Einwohnern unterzubringen. Außerdem müssen die Terroristen ihre mit Kriegsmaterial beladenen großen Lastkraftwagen zurücklassen, da diese den Rückzug der Kämpfer erschwerten“, sagte er.
Durch die Unterstützung der der russischen Luftwaffe sei eine weitere Spaltung der IS-Einheiten in kleinere 10er Gruppen zu erwarten, die dann selbständig vom Kampfort zu einem gemeinsamen Treffpunkt gelangen werden.
Laut Angaben der Moskauer Regierung wurden seit Operationsbeginn der russischen Luftwaffe in Syrien bereits Hundert Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Dabei wurden weite Gebiete des Landes von der Terrormiliz befreit. Ziel sei dabei die Unterstützung der syrischen Armee im Kampf gegen die Terrormiliz. (dk)