Atombomben der Urzeit

Mohenjo-Daro, jene Stadt, die vor 4.500 Jahren das Indus-Tal hervorbrachte, stellt ein großes Rätsel für die Wissenschaft dar. Ihre im Süden Pakistans gefundenen Ruinen scheinen extrem großer Hitze ausgesetzt gewesen zu sein. Übersetzt heißt Mohenjo-Daro Hügel der Toten.

1927, fünf Jahre nach der Entdeckung der Ruinen von Mohenjo-Daro, wurden 44 menschliche Skelette am Stadtrand gefunden. Die meisten davon lagen mit dem Gesicht zur Erde auf der Straße und hielten die Hände so, als ob eine schreckliche Katastrophe plötzlich die Stadt heimgesucht hätte. Was Experten ebenfalls erstaunte, waren Werte erhöhter radioaktiver Strahlung an bestimmten Stellen der archäologischen Fundstätte. Einige der Skelette wiesen das fünfzigfache an Radioaktivität auf, als natürlichen Substanzen, wie russische Wissenschaftler gemessen haben. Mohenjo-Daro sei ein eindeutiger Beweis für eine nukleare Katastrophe zweitausend Jahre v. Chr., glauben Wissenschaftler.

Geschmolzene Felsen in Mohenjo-Daro

In der Stadt wurde ein 45 Meter großes Gebiet mit Felsgestein gefunden, das einmal vollständig flüssig gewesen sein muss. Der Entdecker David Davenport berichtet 1979 in seinem Buch „Atomic Destruction in 2000 B.C. darüber. Das Gestein dort wurde zu flüssigem Magma erhitzt und zu Glas geschmolzen. Solche Verglasungen wurden auch an Gebäudeteilen der archäologischen Stätte entdeckt. Auch geschmolzene Töpferwaren wurden gefunden und Wände, die verflüssigt wurden. Davenport vermutet, an dem Ort habe eine große Kern-Explosion stattgefunden, die auch für den Tod der Einwohner von Mohenjo-Daro verantwortlich war.

Sollte diese Mohenjo-Daro wirklich von einer atomaren Waffe zerstört worden sein? Es stellt sich die Frage, woher die Einwohner die dafür nötigen technologischen Kenntnisse hatten. Wie alte indische Texte in der beschreiben, könnte die Siedlung Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen von technologisch höher entwickelten Städten gewesen sein.

Einmal sollen drei riesige Städte die Erde umkreist haben. In Beschreibungen diese Städte heißt es, sie seien aus schimmerndem Metall und Eisen gewesen. Einmal sollen diese drei Städte einen Krieg ausgetragen haben. In den indischen Texten wird beschrieben, wie die Götter Waffen gegeneinander schleuderten, wodurch diese Städte zerstört wurden und ein Feuerregen auf die Erde niederging.

Wie es in der alten indischen Schrift Bahadva Gita heißt, soll weißer heißer Rauch in unendlichem Glanz aufgestiegen sein. Dieser ließ die Stadt zu Asche werden Tausende Pferde verbrannten und Körper verdampften durch die enorme Hitze. Danach kam eine große Ruhe über das Land und Menschen begannen Beulen überall auf der Haut zu entwickeln, ihre Haare fielen aus und ihre Fuß- und Fingernägel.

Genauso mysteriös erwähnen lokale Schriften eine siebentägige Dankzeremonie an fliegende Fahrzeuge (genannt Vimana). Sie soll für die Errettung von 30.000 Einwohnern abgehalten worden sein, die vor einem „schrecklichen Ende“ bewahrt wurden. Sollte diese Überlieferung ebenfalls in Verbindung mit dieser Katastrophe gestanden haben?

Was damals tatsächlich passierte, wissen wir nicht. Fakt aber ist Mohenjo-Daro ist nicht die einzige Stadt, von der angenommen werden muss, dass sie einer nuklearen Katastrophe zum Opfer fiel. An Dutzenden von Bauten der alten Welt wurden geschmolzene Steine und Ziegel gefunden. Tatsachen, die die Wissenschaft noch immer vor Fragen stellt.

Die antiken Ruinen von Mohenjo Daro im Jahr 2014

Uralte Festungen und Türme in Schottland, Irland und England; die Stadt Catal Huyuk in der Türkei; Alalakh in Nordsyrien; Städte zwischen dem Fluss Ganges in Indien und den Hügeln von Rajmahal und Gegenden der Mojave-Wüste in den Vereinigten Staaten weisen ähnlich wie Mohenjo-Daro Anzeichen von nuklearen Katastrophen auf.

Glas in der Wüste: Was erzeugte 1.800 Grad Celsius?

Sieben Jahre nach den Atombombentests in Alamogordo, New Mexico, hielt Dr. J. Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe, eine College-Vorlesung, als ein Student fragte, ob es vor Alamogordo bereits Atomtests in den USA gegeben habe. „Ja, in modernen Zeiten“, antwortete er.

Dieser Satz, zur damaligen Zeit hintergründig und unfassbar, war eigentlich eine Anspielung auf jene uralten Hindu-Texte, die diese Katastrophe von apokalyptischem Ausmaß beschreiben. Aber sie scheinen in keinem Zusammenhang mit Vulkanausbrüchen oder anderen bekannten Naturerscheinungen zu stehen. Oppenheimer, der leidenschaftlich altes Sanskrit studierte, bezog sich damit zweifellos auf die Passage in der „Bhagavad Gita“, die ein globales Desaster beschreibt, das von „einer unbekannten Waffe, einem Strahl aus Eisen“, ausgelöst wurde.

Sanddünen in der ägyptischen Wüste. Welches Phänomen könnte in der Lage gewesen sein, die Temperatur des Wüstensandes auf mindestens 1.815 Grad Celsius zu erhitzen, sodass er zu Brocken aus gelb-grünem Glas geschmolzen wurde?

Auch wenn es für viele heutige Wissenschaftler bedenklich sein mag, von der Existenz atomarer Waffen vor unserer heutigen Zivilisation zu sprechen, scheinen Indizien für dieses Phänomen zugeben. Tatsächlich wurden an vielen Orten der Welt Hinweise auf ähnliche Katastrophen gefunden.

Im Dezember 1932 fuhr Patrick Clayton, ein Inspektor der Ägyptischen Geologischen Landvermessung, zwischen den Dünen des großen Sandmeers, nahe dem Saad-Plateau in Ägypten, entlang und hörte plötzlich ein Knirschen unter den Rädern. Bei der Suche nach der Ursache für dieses Geräusch fand er im Sand große Brocken aus Glas.

Dieser Fund zog weltweit die Aufmerksamkeit der Geologen auf sich und war der Beginn für die Ergründung eines der größten modernen Rätsel der Wissenschaft. Welches Phänomen konnte dazu in der Lage sein, die Temperatur des Wüstensandes auf mindestens 1.800 Grad Celsius aufzuheizen und diesen zu großen Platten aus festem grün-gelbem Glas zu schmelzen?

Albion W. Hart, einer der ersten Ingenieure, der an der Technischen Hochschule von Massachusetts graduierte, beobachtete beim Durchfahren des Alamogordo-Atombomben-Testgebietes, dass die Glasbrocken, die nach dem Nukleartest zurückblieben, genauso aussahen, wie die Formationen, die er 50 Jahre früher in der afrikanischen Wüste gesehen hatte. Jedoch ließ die Ausdehnung des betroffenen Wüstengebietes darauf schließen, dass die Explosion dort 10.000 Mal stärker gewesen sein musste, als die in New Mexico.

Tatsächlich existieren in vielen Wüsten der Welt großräumige Areale, die von geschmolzenen Glasbrocken bedeckt sind. Die Quarz-Kristalle wurden zu seltsamen Formen verschmolzen, zu genau den gleichen Formen, wie man sie nach der Kernexplosion im weißen Sand des Alamogordo-Testgebietes fand.

Meteoreinschläge als Ursache ausgeschlossen

Viele Wissenschaftler haben versucht, die Verteilung von großen Glasfelsen in den Wüsten von Libyen, der Sahara, der Mohave-Wüste und vielen anderen Plätzen der Welt als das Ergebnis von gigantischen Meteor-Einschlägen zu erklären. Da jedoch die entsprechenden Krater in der Wüste fehlen, wurde die Theorie verworfen. Weder auf Satellitenbildern noch durch Schallmesstechnik konnten irgendwelche Kraterlöcher gefunden werden.

Außerdem waren die Glasbrocken, die in der libyschen Wüste gefunden wurden, durchsichtig und hatten einem Reinheitsgrad von 99 Prozent, was nach einem Meteoreinschlag, bei dem sich Eisen und andere Materialien mit der Glasschmelze vermischen, untypisch ist.

Wissenschaftler vermuteten, dass die Meteore, die die Glasgebilde verursachten, mehrere Kilometer über der Erdoberfläche explodiert sein könnten – ähnlich wie beim Tunguska-Ereignis – oder so flach aufgeprallt seien, dass die Hitze nur durch Reibung zur Wirkung kam.

Das erklärt jedoch nicht, wieso zwei nahe beieinanderliegende Gebiete in der libyschen Wüste genau die gleichen Muster zeigen – die Wahrscheinlichkeit von zwei Meteoreinschlägen in so geringer Entfernung ist minimal. Außerdem kann das Fehlen von Wasser in der Glasprobe nicht erklärt werden, da diese Einschlaggebiete vor 14.000 Jahren noch von Wasser bedeckt gewesen sein sollen.

Überall auf der Welt lassen Anzeichen von entsetzlich heißen Temperaturen sowie lebendige Beschreibungen von fürchterlichen Katastrophen vermuten, dass es vergangene Zeiten gab, in denen möglicherweise bereits Kerntechnik bekannt war – Epochen, in denen Atomwaffen auch gegen Menschen verwendet wurden. (dk/lv)

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