Gab es Menschen vor Hunderten von Jahrmillionen?

"Der Abdruck des Hackens war etwa ein Achtel Inch (ca. 3,5 mm) tiefer in den Boden eingedrückt als die Sohle. Eindeutig stammte der Abdruck von einem rechten Fuß, da die Sandale in charakteristischer Weise auf der rechten Seite des Hackens abgenutzt war." (Michael A. Cremo und Richard L. Thompson, Forbidden Archeology, torchlight 1998, Seite 810)

Es war eine warme Nacht, und er entschloss sich, noch einen kurzen Spaziergang am Strand zu unternehmen. Noch nicht weit gegangen, da spürte er ein leichtes Knirschen unter seinen Füßen. Er hielt an, um im Mondlicht nachzusehen was unter seinen Schuh geraten war, und löste schließlich das arme Tierchen, das er gerade zertreten hatte, von der Sohle. Unbekümmert setzte er den erfrischenden Abendspaziergang fort, ohne den Abdruck seines Schuhes zu bemerken, der das Ende dieses winzigen Lebens verewigt hatte. Denn was war schon so ungewöhnlich daran, einen Trilobiten zertreten zu haben?

Vor ungefähr 520 Millionen Jahren entstanden in den Meeren der Erde kleine Lebewesen mit gegliedertem Körperbau. Diese Verwandten der im Meer lebenden Gliederfüßer, wie Langusten und Krebse, hatten in dieser Welt ihre Blüte und ihren Niedergang, bis sie schließlich vor 250 Millionen Jahren komplett ausstarben. Die Rede ist von den Trilobiten. Die Gattung Mensch trat nicht früher als vor zwei oder drei Millionen Jahren in Erscheinung, wie gegenwärtig die meisten Wissenschaftler anerkennen. Der Mensch, wie er heute bekannt ist, existiert seit ungefähr 10.000 Jahren. Davor war der Mensch völlig primitiv, verfügte über Körperbehaarung und ernährte sich von rohem Fleisch. Es existierten nicht einmal grundlegende Dinge wie beispielsweise Knotensysteme, um Ereignisse zu aufzuzeichnen.

Aus den vorliegenden Daten könnte man schließen, die oben erzählte Geschichte sei aus einem Science-Fiction-Roman. Ein Mensch könnte nie ein Wesen zertreten haben, das vor Millionen von Jahren ausgestorben ist; erst recht nicht ein Mensch mit Schuhen, einem eindeutigen Zeichen von Zivilisation. Aber zur Aufregung vieler Gelehrter und zur Freude einiger Evolutionsgegner existiert ein Fundstück, das die Geschichtsschreibung herausfordert: ein Fossil, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.

Im Juni 1968 fand der Sammler William J. Meister in Antelope Spring, Utah, ein fünf Zentimeter dickes Felsstück, auf dem, nach Bearbeitung mit dem Hammer, das Fossil eines menschlichen Schuhabdruckes zum Vorschein kam. Ein Schuhabdruck mit einer besonderen Würze: einem zerdrückten Trilobiten. Es dauerte nicht lange, bis die Nachricht um die Welt ging und mehrere Forscher nach Antelope Spring kamen, um weitere Spuren modernen Schuhwerks in der geologischen Schicht eines äußerst weit entfernten Zeitalters zu finden. Welch komischen Scherz schien die Geschichte sich da erlaubt zu haben? Wenn es bereits vor unserer Zivilisation fortgeschrittene Menschen gegeben haben könnte, was war mit ihnen geschehen und wie ging die Entwicklung bis heute weiter?

Sehr alte Menschenknochen und Fußabdrücke

Es existiert eine Vielfalt an Fossilien, die für die bereits fundierten Grundlagen der menschlichen Kultur und Erziehung ein echtes Problem darstellen.

1967 wurden in einer Silbermine in Colorado, USA, menschliche Knochen zusammen mit einer zehn Zentimeter langen Pfeilspitze aus Kupfer gefunden. Nach allgemeinen Schätzungen müsste der Fund viele Millionen Jahre älter sein als die menschliche Rasse.

Der Abdruck einer vollständigen menschlichen Hand (sogar mit Fingernagel), der in den Kalksteinen von Glen Rose, Texas, USA, gefunden wurde soll 110 Millionen Jahre alt sein. Ebenfalls auf etwa 100 Millionen Jahre wird ein versteinerter Finger von der Insel Axel Heiberg in Kanada geschätzt. Seine Knochenstruktur wurde bei einer Röntgenaufnahme entdeckt.

Diese Funde vertiefen nach und nach die Kluft zwischen den konventionellen Theorien und jenen, die den Ursprung der Menschheit komplett anders erklären, nämlich als viel weiter zurückliegend, oder einfach als göttlich. Jedes Mal, wenn ein weiteres Fossil, das es eigentlich nicht geben dürfte, ans Tageslicht kommt, erlebt unsere gegenwärtig scheinbar solides Theorien-Gebäude eine Erschütterung.

Viele mutige Wissenschaftler in der ganzen Welt sprechen offen von vorgeschichtlichen Zivilisationen. Letztendlich scheint die Wahrheit über unsere Herkunft eine andere zu sein, als es die derzeit allgemein akzeptierte Wissenschaft erklärt. Vielleicht müssen unsere Lehrbücher in nicht allzu ferner Zukunft neu geschrieben werden…