War er tatsächlich dieser Pilot im zweiten Weltkrieg? – skeptischer Vater war bald sprachlos (Video)

Sein Vater glaubte am wenigsten daran. Er stellte eigene gründliche Recherchen an. Was er herausfand, war für seinen Verstand nicht fassbar.

Siebzig Jahre ist es her, als ein 21-Jähriger Navy-Pilot auf einer Mission über dem Pazifik von japanischer Artillerie abgeschossen wurde. Sein Name wäre wahrscheinlich für immer in Vergessenheit geraten, wenn es nicht James Leininger geben würde.

Im Alter von zwei Jahren fing der aus Lousiana stammende Junge an, heftige Alpträume zu bekommen. Er träumte davon, mit einem Flugzeug ins Meer zu stürzen und sich nicht mehr daraus befreien zu können.

Der Fall dieses Jungen wurde von Dr. Jim Tucker von der Universität Virginia untersucht, einem der aktuell führenden Reinkarnations-Forscher.

Dieser erfuhr von seinen Eltern, der Junge hätte erzählt, dass er von Japanern abgeschossen wurde und sich sogar an den Namen des Schiffes erinnern konnte, von dem aus er gestartet war. „Natoma“ nannte er es und sprach von seinem Freund, der ebenfalls auf dem Schiff gewesen sein soll, ein gewisser Jack Larson. Auch den Absturzort, nahe Iwojima, einer große japanische Vulkaninsel im Pazifik, wollte er auf einem Foto erkennen können.

Seine Beschreibungen konnten mit einer großen Schlacht zwischen den japanischen und amerikanischen Streitkräften im Jahr 1945 in Verbindung gebracht werden. Die „Natoma“ war in der Tat in dieses Schlacht verwickelt. Sie hieß vollständig Natoma Bay und war ein U.S.-amerikanischer Flugzeugträger. Und auch ein Pilot namens Jack Larson, der zu dieser Zeit auf der Natoma Bay hätte gedient haben müssen, konnte bei historischen Recherchen gefunden werden. Hier handelte es sich tatsächlich um geschichtlich belegbare Namen.

Ein Skeptiker, der für den Blog Skeptico schreibt, bemerkte, dass der Junge ein Militärmuseum mit seinen Eltern besucht hatte, bevor sein Alpträume begannen. Während des Besuchs schien ihn der Anblick eines Flugzeugs zu versteinern, wie der Pittsburgh Daily Courier berichtet.

Der Blogger vermutete, dass der Besuch im Museum die Alpträume verursacht haben könnte, und dass die Eltern ihn ermutigt hätten, sich an sein vergangenes Leben zu erinnern. Er glaubt die Erinnerung wäre ein Phantasie-Konstrukt des Jungen, gibt aber auch zu, es wäre schwer zu erklären, wie sich der Junge an die Namen hat erinnern können. Vor allem geht er davon aus, dass die Begeisterung der Eltern das Kind dazu verführt haben könnte, sich die Geschichte auszudenken.

Dr. Tucker ist es gewohnt, in solchen Fällen begeisterten Eltern zu begegnen und muss diesen Umstand in Betracht ziehen. Er fand jedoch auch Kinder, deren Eltern die Begeisterung für die Geschichte ihres Kindes völlig fehlte. Laut Dr. Tucker sei vor allem der Vater von James evangelischer Christ und ebenfalls jemand, dem der Gedanke an eine mögliche Wiedergeburt seines Sohnes völlig widerstrebte. Erst nach eigenen Recherchen und wegen der historischen Belegbarkeit der Ereignisse, war der Vater schließlich selbst überzeugt von der Richtigkeit der Angaben seines Sohnes.

Im einem Interview mit Fox-TV erklärt der Junge, die Alpträume hätten damals aufgehört, nachdem er den Ort des Absturzes besucht hatte und sich mit seiner Vergangenheit aussöhnen konnte. (tmi/dk)

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