Neuer resistenter Tuberkuloseerreger bei Asylbewerbern entdeckt – Europaweites Alarmsystem aufgebaut

Das Nationale Referenzzentrum für Mykobakterien (NZM) der Universität Zürich fand im Februar 2016 erstmals bei einem somalischen Asylbewerber einen resistenten Tuberkulosekeim, der sogar für die Fachleute aussergewöhnlich war. In den folgenden Monaten wurde der gefährliche Keim bei weiteren Patienten nachgewiesen, die alle aus Ländern am Horn von Afrika nach Europa migrierten. „Der ausserordentliche Fall hat zum Aufbau einer europäischen Warnorganisation für gefährliche Tuberkuloseerreger geführt“, sagt Peter Keller Leiter für Diagnostik im NZM.
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