Bundesbürger lehnen Diesel-Fahrverbot mehrheitlich ab

Die Deutschen lehnen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge ab, 52 % der Befragten einer Umfrage vom Emnid spricht sich gegen diese Maßnahme aus. Anhänger der Grünen sind zu 82 Prozent für Fahrverbote.

Die Deutschen sind mehrheitlich gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge als Maßnahme zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes in Ballungsräumen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid für das Nachrichtenmagazin Focus (1.001 Befragte am 30. und 31. Januar 2018).

Demnach sprachen sich 52 Prozent der Bürger gegen Fahrverbote aus, 45 Prozent halten Fahrverbote für richtig.

Männer lehnen diese Maßnahme zu 63 Prozent ab, Frauen lediglich zu 42 Prozent. Unter den Anhängern der AfD ist die Ablehnung mit 81 Prozent besonders hoch, gefolgt von den Anhängern der Unionsparteien (59 Prozent).

Grünen-Anhänger sind zu 82 Prozent der Auffassung, Diesel-Fahrverbote seien richtig, auch Anhänger von SPD (67 Prozent) und FDP (51 Prozent) sind mehrheitlich dafür.

Die Frage lautete: „Um den Schadstoffausstoß in Ballungszentren zu reduzieren, erwägen einige Kommunen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in belasteten Innenstadtbereichen. Halten Sie eine solche Maßnahme für richtig?“ (dts)

Weitere Artikel:

Verkehrsexperte: Feinstaub und Stickoxide lassen sich durch die Motortechnik nicht gleichzeitig reduzieren

Städte stemmen sich gegen Diesel-Fahrverbote

„Horrorvorstellung für jeden betroffenen Autofahrer“: Bundesregierung schließt Diesel-Fahrverbote nicht aus

Die Politik diskutiert über Diesel-Fahrverbote – aber um welche Schadstoffe geht es?

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
NEU: Unsere Kommentarfunktion bleibt wieder rund um die Uhr geöffnet.
WIE BISHER: Alle Kommentare durchlaufen eine Moderation.
ABER: nur von 9 - 12 Uhr, von 15 - 18 Uhr und von 20 - 22 Uhr
ist sie mit einem Moderator besetzt und nur dann werden Ihre Kommentare freigeschaltet - so viele wie möglich. Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.

Ihre Epoch Times-Redaktion