US-Außenministerium fordert Konsequenzen nach Angriff auf Epoch Times-Reporterin in Hongkong

Von 12. Mai 2021 Aktualisiert: 12. Mai 2021 16:42
Abgeordnete, Experten, Organisationen und das Außenministerium der USA verurteilen den Angriff auf eine Reporterin der Epoch Times in Hongkong. Ein Unbekannter hatte sie am 11. Mai vor ihrem Wohnhaus krankenhausreif geschlagen. Zeugen vermuten, dass die KP Chinas dahintersteckt.

Das Außenministerium der USA hat den gewaltsamen Angriff auf eine Reporterin der Hongkonger Epoch Times als „inakzeptabel“ kritisiert und auf eine gründliche Untersuchung gedrängt.

„Die Vereinigten Staaten verurteilen den jüngsten Angriff auf eine Journalistin der Epoch Times“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums der Epoch Times. „Angriffe auf Journalisten sind inakzeptabel und können nicht toleriert werden. Wir fordern die Behörden auf, eine vollständige Untersuchung dieses Vorfalls sowie des jüngsten Angriffs auf die Druckerei der Epoch Times in Hongkong durchzuführen.“

Am Dienstagmorgen griff ein nicht identifizierter Mann die Reporterin Sarah Liang vor ihrem Wohnhaus in Hongkong mit einem Aluminium-Softballschläger an.

Ohne ein Wort zu sagen, schlug der Mann ihr mehr als 10 Mal auf die Beine und Füße, sodass sie zu Boden fiel. Er flüchtete bald darauf in einem schwarzen Mercedes-Benz. Liang blieb mit mehreren blauen Flecken an den Beinen zurück, ein Krankenwagen brachte sie kurz darauf zum Queen Elizabeth Hospital. Erst Stunden später traf die Polizei ein, um die Personalien aufzunehmen. Sie war um 18:30 Uhr Ortszeit immer noch im Krankenhaus.

Der Vorfall war der jüngste in einer Reihe von Angriffen auf das Hongkonger Blatt, das zu einer der wenigen verbliebenen unabhängigen Stimmen in der Stadt geworden ist.

„Ich habe das Gefühl, dass dies eine Kriegserklärung an alle Hongkonger ist. Gangster regieren jetzt Hongkong“, sagte Liang später.

Liang hatte in letzter Zeit häufig verdächtige Fahrzeuge in der Nähe ihres Wohnsitzes beobachtet. Am Samstag rannte ein ganz in schwarz gekleideter Mann auf Liang zu, während sie in der Nachbarschaft auf den Bus wartete. Sie beobachtete, wie ihm ein schwarzer Gegenstand aus der Tasche fiel. Der Mann hob ihn auf und ging kurz darauf weg.

Als sie am 26. April eine Haltestelle verließ, wurde sie von einem Mann mittleren Alters verfolgt. Liang umrundete zielstrebig die Gegend, um ihn abzuschütteln, aber ohne Erfolg. Der Mann betrat das Geschäft, in dem sie ein Interview vereinbart hatte, er schien zu wissen, wohin sie gehen würde. Er rannte davon, nachdem Liang ihn zur Rede gestellt hatte.

Abgeordnete und Verbände der USA verurteilen den Angriff

Der Angriff auf Liang wurde von Abgeordneten und Journalistenverbänden in den USA verurteilt.

„Dieser Angriff ist wahrscheinlich ein weiteres ungeheuerliches Beispiel dafür, wie die Kommunistische Partei Chinas Gewalt einsetzt, um ihre Kritiker zum Schweigen zu bringen. Vor allem diejenigen, die versuchen, die Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung in Hongkong zur Sprache zu bringen, sind davon betroffen“, sagte der Abgeordnete Greg Steube (R-Fla.) in einer E-Mail an The Epoch Times.

„Trotz der Zerstörung ihrer Druckmaschine und der gezielten Angriffe auf ihre Journalisten hat die Epoch Times niemals aufgegeben, die Wahrheit über die Schrecken der KPC zu sagen, und wir applaudieren ihnen für ihre Tapferkeit“, sagte er. Der Kongressabgeordnete bezog sich auf den Einbruch in die Hongkonger Epoch Times Druckerei vor etwa einem Monat.

Am 12. April zertrümmerten vier Eindringlinge, von denen zwei mit Vorschlaghämmern bewaffnet waren, Computer und Druckmaschinen in der Druckerei und zwangen die Einrichtung zur vorübergehenden Schließung. Dies war der fünfte Angriff auf die Druckerei seit ihrer Gründung im Jahr 2004. Im November 2019 versuchten maskierte Männer, sie niederzubrennen.

Die Abgeordnete Michelle Steel (R-Calif.) verglich den Vorfall mit „einem direkten Angriff auf die Demokratie“.

Wenn es wahr ist, dass die Kommunistische Partei Chinas hinter diesen Angriffen steckt, muss sie zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte sie der Epoch Times.

Der Koordinator des CPJ-Programms für Asien, Steven Butler, sagte in einer Erklärung, dass „die Polizei in Hongkong nicht zulassen kann, dass der dreiste und gesetzlose Angriff auf die Epoch Times-Journalistin Sarah Liang unaufgeklärt bleibt.“

Die Behörden dürfen keine Zeit verlieren, um die Täter vor Gericht zu bringen, und müssen die Sicherheit für alle in Hongkong arbeitenden Journalisten gewährleisten“, sagte er.

PEN America, eine gemeinnützige Organisation in New York, die sich für die freie Meinungsäußerung einsetzt, forderte ebenfalls „eine vollständige, transparente und unparteiische Untersuchung“.

Es gibt keine gefährlichere Taktik, um die freie Presse zum Schweigen zu bringen, als einen Journalisten körperlich anzugreifen“, sagte ein Sprecher gegenüber der Epoch Times.

Britischer Menschenrechtsaktivist und „Reporter ohne Grenzen“ fordern Konsequenzen

Der britische Menschenrechtsaktivist und Schriftsteller, Benedict Rogers, verurteilte den Angriff als „schockierend und empörend“.

„Dieser Angriff ist schockierend und empörend und ein weiteres Beispiel für die gefährliche Bedrohung der Medienfreiheit, der Meinungsfreiheit und der Religions- und Glaubensfreiheit in Hongkong“, sagte Benedict Rogers in einer E-Mail an die Epoch Times. Er ist der Geschäftsführer und Gründer von Hong Kong Watch und auch ein Mitbegründer der Menschenrechtskommission der Konservativen Partei in Großbritannien.

Ich fordere die internationale Gemeinschaft auf, ihre Stimme zu erheben und zu verlangen, dass der Angreifer vor Gericht gestellt wird“, fügte Rogers hinzu.

Die Hongkonger Journalistenvereinigung veröffentlichte eine Erklärung, in der sie den Angriff verurteilte und die Polizei aufforderte, eine ernsthafte Untersuchung einzuleiten.

„Reporter ohne Grenzen“ (RSF), eine internationale Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, die Pressefreiheit weltweit zu verteidigen, verurteilte den Angriff in einer Erklärung auf Twitter.

„@RSF_inter verurteilt den heutigen Angriff auf die @EpochTimesHK-Journalistin @SarahLiangHk1, die ins Krankenhaus eingeliefert wurde, nachdem eine unbekannte Person sie mit einem Baseballschläger in #HongKong angegriffen hatte. Im April berichtete Liang, dass sie von einem unbekannten Mann verfolgt worden war“, schrieb die Gruppe. Sie wies darauf hin, dass die Räumlichkeiten der Hong Kong Epoch Times vor kurzem angegriffen wurden, und forderte gleichzeitig Regierungschefin Carrie Lam auf, „sofortige Maßnahmen zu ergreifen.“

Jun Guo, die Geschäftsführerin der Hongkonger Epoch Times, sagte zu dem Vorfall, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPC) sich der Unterwelt bedient, um The Epoch Times anzugreifen.

The Epoch Times fordert eine internationale Verurteilung des Angriffs

Die internationale Mediengruppe der Zeitung ruft die weltweite Gemeinschaft auf, die Versuche der Kommunistischen Partei Chinas, The Epoch Times zum Schweigen zu bringen, zu verurteilen und gegen die Angriffe auf die Pressefreiheit in Hongkong vorzugehen.

Die Aktionen gegen The Epoch Times seien Teil einer Kampagne der Einschüchterung, gewalttätiger Angriffe, illegaler Verhaftungen und Stigmatisierung durch KPC-Funktionäre und in KPC-kontrollierten Medien, die sich gegen die freie Presse in Hongkong richtet.

Die KPC versuche, Journalisten und Bürger einzuschüchtern, eine ehrliche Berichterstattung in Hongkong zu erschweren und die freie Presse zu zwingen, ihre Arbeit aufzugeben.
Seit 20 Jahren habe Liangs Programm „Cherished Words, True Words“ ein treues Publikum angezogen, das ihre wahrheitsgemäße Berichterstattung respektiert.

Der Angriff auf sie am helllichten Tag direkt vor ihrem Haus sei ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich das freie und friedliche Umfeld in Hongkong verschlechtert hat und wie die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen nun in Gefahr ist.

Der Angriff zeigt aber auch, wie sehr die KPC eine freie Presse fürchtet und die wahrheitsgemäße Berichterstattung der Epoch Times fürchtet.

Die Epoch Times erklärt feierlich, dass sie nicht zurückweichen wird und weiterhin wahrheitsgemäß berichten und den besten Interessen Hongkongs dienen wird.

(Mit Material von The Epoch Times USA)



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