Ein Bearbeiterin sortiert am 7. Oktober 2020 in Glen Burnie, Maryland, in einem Lagerhaus im Hauptquartier des Anne Arundel County Board of Elections Briefwahlscheine.Foto: Drew Angerer/Getty Images

US-Briefwahl-Chaos: ARD-Washington-Korrespondent bekommt dreimal Wahlunterlagen

Epoch Times12. Oktober 2020 Aktualisiert: 11. Oktober 2020 23:17

Stefan Niemann, Leiter des ARD-Studios in Washington, hat nach eigenen Angaben gleich dreimal Unterlagen für die US-Präsidentschaftswahl am 3. November zugeschickt bekommen. Der Vorfall wurde vom Trump-Lager aufgegriffen. „Das von Trump beklagte Chaos bei Zustellung Briefwahlunterlagen gibt es“, twitterte Niemann am Wochenende.

„Ich darf hier nicht wählen. An meine Washingtoner Adresse kamen aber drei Wahlzettel: für vor fünf Jahren verzogene Vormieterin, in Puerto Rico lebende Vermieterin und deren verstorbenen Mann“, schrieb der ARD-Korrespondent am Wochenende. Der Tweet wurde am Sonntag unter anderem vom früheren Botschafter in Berlin, Richard Grenell, weiterverbreitet.

„German journalist living in the US (with no US voting rights) received multiple ballots in the mail. This is outrageous“, schrieb Grenell, der als Vertrauter von Donald Trump gilt.

Der US-Präsident hat im Vorfeld der Wahlen davor gewarnt, das es bei einer Briefwahl zu Schwierigkeiten kommen wird, die sich auch auf das Wahlergebnis auswirken könnten. (dts/er)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion