Warnung zu Biontech-Pfizer-Impfung: „Niemanden mit Allergien impfen“

Epoch Times10. Dezember 2020 Aktualisiert: 10. Dezember 2020 10:04

Menschen, die in der Vergangenheit „signifikante“ allergische Reaktionen hatten, sollten den von Pfizer und BioNTech entwickelten Coronavirus-Impfstoff nicht erhalten, sagte die britische Arzneimittelbehörde am Mittwoch.

Die britische Arzneimittelbehörde (Medicines and Healthcare products Regulatory Agency; MHRA) aktualisierte ihren Leitfaden für britische Gesundheitsservice-Vertrauenspersonen, wer den Impfstoff erhalten sollte, nachdem zwei Mitglieder des britischen National Health Service allergische Reaktionen auf die Spritze hatten. Beide erholen sich gut, so der nationale medizinische Direktor des NHS, Stephen Powis.

„Niemanden mit Allergien impfen“

„Jede Person mit einer Vorgeschichte einer signifikanten allergischen Reaktion auf einen Impfstoff, ein Medikament oder ein Nahrungsmittel (wie z.B. frühere anaphylaktoide Reaktionen oder Personen, denen geraten wurde, einen Adrenalin-Autoinjektor mit sich zu führen) sollte den Pfizer BioNtech-Impfstoff nicht erhalten“, sagte die Zulassungsbehörde.

Nach seinen Angaben sind die beiden Betroffenen anfällig für Allergien und führen ein Notfallset mit Adrenalin bei sich. Bei der Warnung handle es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, fügte Powis hinzu.

Als erstes westliches Land hatte Großbritannien am Dienstag eine großangelegte Impfkampagne gegen Covid-19 gestartet. Zunächst erhalten Menschen aus der Hochrisikogruppe der über 80-Jährigen, Mitarbeiter in Pflegeheimen sowie besonders gefährdetes medizinisches Personal das Mittel des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer.

Keine „ernsthaften Sicherheitsbedenken“ mit dem Impfstoff

In der ersten Zeit stehen 800.000 Dosen zur Verfügung, vereinbart wurde eine Lieferung von insgesamt 40 Millionen Dosen. Für einen Immunschutz sind demnach zwei Dosen notwendig.

Der Konzern erklärte nun, die MHRA habe ihn über die allergischen Reaktionen unterrichtet. Er bekräftigte aber gleichzeitig, dass der Impfstoff während der letzten klinischen Studie mit mehr als 40.000 Probanden „im Allgemeinen“ gut vertragen worden sei. Es seien keine „ernsthaften Sicherheitsbedenken“ berichtet worden. (afp)


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